Selensky fordert Trump auf, an Kiew festzuhalten, während der Druck zunimmt

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seinen amerikanischen Amtskollegen Donald Trump aufgefordert, die Ukraine weiterhin zu unterstützen, und betont, dass der amerikanische Druck auf Wladimir Putin nicht ausreicht.
* Streitigkeiten über Sicherheitsgarantien
In Aussagen gegenüber CNN betonte Selenskyj die anhaltenden Streitigkeiten über Sicherheitsgarantien, insbesondere hinsichtlich der Reaktion der Verbündeten, falls Russland die Ukraine erneut angreift, sowie Unterschiede in der Reihenfolge der Friedensschritte.
Der ukrainische Präsident wies darauf hin, dass Trump darauf drängt, dass Kiew einen Friedensvertrag mit Russland unterzeichnet, zusammen mit einem weiteren Abkommen mit den USA und den europäischen Ländern, um die Sicherheitsgarantien auf einmal zu sichern.
Selenskyj bestand jedoch darauf, dass der US-Kongress zuerst diesen Garantien zustimmen müsse, bevor irgendeine Unterzeichnung erfolgt, und warnte: "Wenn wir Putin alles geben, was er will, verlieren wir alles."
* Neue Schritte in Richtung Frieden
Im fünften Jahr des Krieges zwischen Russland und der Ukraine richten sich die Augen auf eine neue Runde von Gesprächen, die darauf abzielen, den Konflikt zu beenden, die voraussichtlich Anfang nächster Woche stattfinden werden, wie Kyrylo Budanov angekündigt hat. Er betonte, dass die Verhandlungen nicht einfach sind, sich jedoch dem Moment entscheidender Entscheidungen nähern:
Fortsetzung des Krieges oder Übergang zum Frieden.
Die Ukraine, Russland und die USA haben bereits mehrere Runden von Gesprächen in Abu Dhabi und Genf abgehalten, die letzte vor etwa einer Woche, um eine Lösung für den Konflikt zu finden, so die Nachrichtenagentur "RIA Nowosti", wobei die Gespräche hinter verschlossenen Türen stattfanden.
* Fortgesetzte internationale Unterstützung
In diesem Zusammenhang wird der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer ein virtuelles Treffen der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine leiten, an dem Selenskyj und einige europäische Führer aus Kiew teilnehmen werden, die zu diesem Anlass die ukrainische Hauptstadt besuchen.
* Hauptkonfliktlinien
Selenskyj betont, dass jede Friedensvereinbarung, die einen einseitigen Rückzug aus den Gebieten beinhaltet, nicht akzeptabel sein wird, wobei die Kontrolle über die Donbass-Region der Hauptstreitpunkt bleibt, da etwa 10 % des Gebiets weiterhin unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte stehen.
Der amerikanische Druck auf Moskau und Kiew, eine Vereinbarung zur Beendigung des größten Krieges in Europa seit 1945 zu erreichen, bleibt bestehen, während die Ukraine gleichzeitig darum kämpft, ihre Errungenschaften zu bewahren.