Der Mond zieht sich zusammen und zeigt mehr als tausend neue Risse, die Wissenschaftler beunruhigen

Wachsende Rissnetzwerke
Ein Team des Earth and Planetary Studies Center im National Air and Space Museum konnte 1.114 neue kleine Ränder dokumentieren, wodurch die Gesamtzahl der entdeckten Risse auf 2.634 ansteigt, was die Beweise für die fortdauernde tektonische und seismische Aktivität des Mondes stärkt.
Felsabstürze und Mondmeere
Frühere Studien konzentrierten sich auf die "Felsabstürze" in den mondhöhen, während die neue Studie ähnliche Risse in den Mondmeeren zeigte, die als "kleine Ränder in den Meeren" (SMRs) bezeichnet wurden.
Folgen für die Mondexploration
Die Forscher warnten, dass diese Risse eine Gefahr für die Infrastruktur jeglicher langfristiger menschlicher Präsenz darstellen könnten, insbesondere angesichts der Pläne der NASA, Astronauten bis 2028 im Rahmen der Mission "Artemis 3" zum Mond zurückzubringen, was das Verständnis der seismischen Aktivität für die Sicherheit entscheidend macht.
Die Sicht der Wissenschaftler
Der Hauptforscher, Cole Neibauer, wies darauf hin, dass diese Ergebnisse ein umfassenderes Bild von der modernen Dynamik des Mondes vermitteln und helfen, die geologischen Risiken auf lange Sicht zu bewerten, sowie unser Verständnis seiner thermischen und seismischen Geschichte bereichern.