Was passiert mit deinem Körper, wenn du große Mengen Wasser beim Suhoor trinkst?

In einem wichtigen Schritt für die Gesundheit der Fastenden während des Ramadan warnte das ägyptische Gesundheitsministerium vor dem weit verbreiteten Glauben, dass das Trinken großer Mengen Wasser während des Suhoor vor Durst am nächsten Tag schützt.
Es wurde bestätigt, dass dies keine wissenschaftliche Grundlage hat, und es wurde erklärt, dass der Körper Wasser nicht so lange speichert, wie manche denken.
In diesem Zusammenhang erklärte Dr. Magdy Nazeih, Berater für Ernährung am Nationalen Institut für Ernährung, dass der Körper über den Tag verteilt Wasser benötigt und nicht auf einmal vor dem Morgengebet.
Er wies darauf hin, dass die beste Methode darin besteht, das Trinken von Wasser über den Zeitraum zwischen dem Fastenbrechen und dem Suhoor zu verteilen, indem man etwa jede Stunde ein Glas Wasser trinkt.
Diese Methode gibt dem Körper die Möglichkeit, das Wasser schrittweise zu speichern und ein Gleichgewicht im Flüssigkeitsniveau im Körper zu erreichen, was zur Aufrechterhaltung der Blutflüssigkeit und zur Verbesserung der Blutzirkulation beiträgt, insbesondere während des Fastens.
Dr. Nazeih fügte hinzu, dass der Magen keine großen Mengen Wasser speichern kann und der Körper das überschüssige Wasser über den Urin ausscheidet.
Er betonte, dass das Trinken großer Mengen Wasser nur beim Suhoor, insbesondere über einen kurzen Zeitraum, nicht dazu führt, dass der Durst am nächsten Tag verringert wird;
vielmehr führt dies dazu, dass der größte Teil des Wassers schnell ausgeschieden wird, ohne den gewünschten Nutzen zu erzielen.
Der Arzt setzte seinen Rat fort, sich auf Mäßigung beim Trinken von Wasser zu konzentrieren und dies zu organisieren, während er sicherstellt, dass ein ausgewogenes Suhoor mit wenig Salz und viel Gemüse konsumiert wird.
Diese Schritte gewährleisten ein gesundes und sicheres Fasten, fernab von falschen Vorstellungen, die der Gesundheit schaden können.
Zusammenfassend sollte das Trinken von Wasser nicht in den letzten Momenten vor dem Morgengebet erfolgen, sondern sorgfältig organisiert werden, um Durst zu vermeiden und ein gesundes Gleichgewicht über den Tag hinweg zu gewährleisten.