Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete heute, am Montag, dass ein russischer Beamter die Schaffung gemeinsamer Lebensmittelreserven zwischen BRICS und den Nachbarländern Russlands aus ehemaligen Sowjetstaaten gefordert hat, um die globale Ernährungssicherheit zu stärken.
Bewältigung der Risiken für die Ernährungssicherheit
Der Beamte erklärte, dass der Vorschlag im Rahmen der Bewältigung der zunehmenden Risiken zur Ernährungssicherheit weltweit aufgrund des Konflikts im Nahen Osten komme, der sich auf die Lieferketten und die Märkte für Grundnahrungsmittel ausgewirkt habe.
Die Rolle von Düngemitteln in der globalen Produktion
Er wies darauf hin, dass etwa die Hälfte der globalen Nahrungsmittelproduktion direkt von der Verwendung von Düngemitteln in der Landwirtschaft abhängt, was bedeutet, dass jede Störung in deren Lieferungen einen erheblichen Einfluss auf die weltweite landwirtschaftliche Produktion hat.
Störungen im Düngemittelhandel
Er fügte hinzu, dass etwa ein Drittel des globalen Düngemittelhandels durch die Straße von Hormuz verlief, die seit dem Ausbruch des Krieges in der Region erheblichen Störungen ausgesetzt ist, was die internationalen Handelsströme beeinträchtigt hat.
Warnung vor einer Lebensmittelkrise
Der Beamte warnte, dass bei anhaltendem Düngemittelmangel bis Anfang Sommer die Erträge der Hauptkulturen um die Hälfte sinken könnten, was zu einem drastischen Anstieg der Lebensmittelpreise weltweit und zu höheren Inflationsraten führen könnte.
Steigende globale Auswirkungen
Diese Warnungen spiegeln zunehmende Bedenken wider, dass die Auswirkungen der geopolitischen Krise die globale Ernährungssicherheit gefährden, während die Störungen in den Lieferketten und den internationalen Märkten weiterhin anhalten.