Gold steigt von niedrigstem Stand seit einem Monat, unterstützt durch den Rückgang des Dollars trotz steigender Ölpreise

Erholung des Goldes von niedrigstem Stand seit einem Monat dank schwachem Dollar
Die Goldpreise erholten sich am Donnerstag, den 30. April 2026, von ihrem niedrigsten Stand seit einem Monat, nachdem sie in der vorherigen Sitzung auf den niedrigsten Stand seit dem 31. März gefallen waren, unterstützt durch den schwachen US-Dollar, was die Attraktivität des Edelmetalls für Investoren erhöhte.
Steigende Spot- und Futures-Preise für Gold
Gold stieg im Spot-Handel um 0,6 % auf 4566,73 Dollar pro Unze bis 01:05 Uhr GMT, wie von der Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet.
Auch die US-Futures-Kontrakte für Gold mit Lieferung im Juni stiegen um 0,4 % auf 4578,50 Dollar pro Unze.
Rückgang des Dollars erhöht die Attraktivität von Gold
Der Anstieg des Goldes wurde durch den Rückgang des US-Dollars unterstützt, was Gold, das in Dollar bewertet wird, für Inhaber anderer Währungen günstiger machte, was die Nachfrage auf den globalen Märkten trotz anhaltender wirtschaftlicher Drucks erhöhte.
Ölpreise über 125 Dollar und geopolitische Spannungen verstärken die Sorgen
Im Gegenzug stiegen die Ölpreise, wobei Brent-Rohöl über 125 Dollar pro Barrel gehandelt wurde, während die Sorgen über anhaltende Lieferunterbrechungen zunahmen, insbesondere angesichts der stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Auch die Spannungen auf den Energiemärkten, zusätzlich zur Suche Deutschlands nach Alternativen zu kasachischem Öl nach dem Stopp der russischen Lieferungen über die "Druzhba"-Pipeline, trugen zur Verstärkung der Inflationssorgen bei.
Gemeinsamer Anstieg der Preise für andere Edelmetalle
Andere Edelmetalle verzeichneten ebenfalls bemerkenswerte Anstiege, wobei Silber um 1 % auf 72,18 Dollar pro Unze stieg.
Auch Platin stieg um 1,7 % auf 1911 Dollar, während Palladium um 0,9 % auf 1470,40 Dollar pro Unze zulegte.