Guterres warnt vor "wirtschaftlichem Erdbeben": Rückgang des globalen Wachstums und steigende Inflation aufgrund der Krise im Hormus-Golf

Das schlimmste Szenario: Stagnierendes globales Wachstum und galoppierende Inflation
In düsteren Prognosen für die Zukunft der Wirtschaft enthüllte Guterres, dass die UN-Berichte darauf hindeuten, dass "selbst in den besten Szenarien" das globale Wachstum auf 3,1% sinken wird, begleitet von drastischen Preissprüngen und Inflationsraten. Diese Warnung erfolgt heute, am Donnerstag, zeitgleich mit der anhaltenden maritimen Blockade und den militärischen Spannungen, die von Washington angeführt werden, was zu Störungen der Lieferketten und einem Anstieg der Energie- und Transportkosten auf nie dagewesene Höhen geführt hat.
UN-Plan zur Evakuierung von Schiffen und Seeleuten aus der "Konfliktzone"
Vor Ort kündigte der Generalsekretär an, dass derzeit an einem internationalen Rahmen gearbeitet wird, der darauf abzielt, Schiffe und Seeleute, die festgehalten oder gestrandet sind, sicher aus der Konfliktzone zu evakuieren, sofern die Sicherheitsbedingungen dies zulassen. Dieser Schritt spiegelt das Ausmaß der Risiken wider, denen die kommerzielle Schifffahrt in der Region ausgesetzt ist, da sich die strategischen Gewässer in ein "Konfrontationsfeld" verwandelt haben, das das Leben von Tausenden von Seeleuten aufs Spiel setzt.
Internationale Hilferufe zur Öffnung der Wasserwege
Guterres' Aufruf heute, am Donnerstag, schlägt Alarm für die internationale Gemeinschaft; während die Trump-Administration darauf besteht, die "maritime Blockade" als Druckmittel zu nutzen, um Iran zu Verhandlungen zu zwingen, sieht die UN, dass die Kosten dieses Konflikts von den Menschen durch steigende Preise und das Stoppen des Wachstums getragen werden. Die Frage bleibt: Werden die UN-Bemühungen erfolgreich sein, die Wasserwege vom militärischen Konflikt zu entkoppeln, oder steuert die Welt tatsächlich auf eine langfristige wirtschaftliche Rezession zu?