Der iranisch-amerikanische Konflikt belastet die globalen Ölmärkte
February 25, 202645 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Die Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten setzen die Ölmärkte klaren Risiken aus, angesichts der entscheidenden Rolle Irans bei der Ölproduktion und den wichtigen Seewegen für den globalen Lieferverkehr.
Iranische Produktion und globale Abhängigkeit
Der Iran produziert etwa 3,3 Millionen Barrel pro Tag, was etwa 3 % der globalen Ölversorgung entspricht. Jede Störung seiner Exporte, sei es aufgrund politischer Spannungen oder militärischer Eskalation, könnte sich direkt auf die globalen Preise auswirken.
Risiken der Straße von Hormus
Durch die Straße von Hormus wird etwa ein Viertel des globalen, maritimen Öltransports geleitet, einschließlich der Exporte aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Irak und Katar, sowie dem Großteil des iranischen Öls. Jede Bedrohung einer Schließung der Straße, selbst vorübergehend, könnte die Transport- und Versicherungskosten erhöhen und den Ölfluss zu den internationalen Märkten beeinträchtigen.
Einfluss der Spannungen auf die Preise
Jede politische oder militärische Eskalation in der Region könnte die Ölpreise drastisch erhöhen, wie es im Juni 2025 der Fall war. Die importierenden Länder, wie China, sehen sich gezwungen, schnell nach alternativen Quellen zu suchen, was den Druck auf den Markt erhöht und die Preise steigen lässt.
Zusammenfassend vereint die Situation die Gefahr einer Störung der iranischen Ölproduktion und die Bedrohung des Lieferflusses durch die Straße von Hormus, was die Preisschwankungen erhöht und die globalen Energiemärkte unter zunehmenden Druck setzt.