Ägypten sucht nach 18 Vermissten nach dem Untergang eines Migrantenboots im Mittelmeer
February 25, 202640 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Das ägyptische Außenministerium hat den Untergang eines illegalen Migrantenboots im Mittelmeer bekannt gegeben, bei dem 3 Ägypter ums Leben kamen und 18 weitere von insgesamt 21 Ägyptern, die an Bord waren, vermisst werden. Insgesamt waren etwa 50 Personen an Bord. Die Behörden setzen ihre Such- und Rettungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den griechischen Behörden fort.
Folgen des Außenministeriums
Das Ministerium berichtete, dass der Vorfall am 21. Februar während der Fahrt des Bootes in Richtung der griechischen Küsten stattfand. Außenminister Sameh Shoukry wies die ägyptische Botschaft in Athen an, die Koordination mit den griechischen Behörden zu intensivieren und die Maßnahmen zur Bergung der Leichname zu beschleunigen sowie die Familien der Opfer zu unterstützen.
Warnungen vor illegaler Migration
Das Ministerium betonte die Notwendigkeit, Vorsicht walten zu lassen und von Reisen über illegale Routen, die von Schleuserbanden organisiert werden, Abstand zu nehmen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.
Ägyptens Bemühungen zur Eindämmung der Migration
Ägypten überwacht weiterhin die Küsten und führt Aufklärungskampagnen durch, um dieses Phänomen einzudämmen. Seit 2016 ist es dem Land gelungen, jegliche direkte Abfahrt von Migrantenbooten von seinen Küsten zu verhindern, obwohl die Herausforderungen bei den Versuchen über benachbarte Länder weiterhin bestehen.
Dieser Vorfall hebt die großen Risiken im Zusammenhang mit illegaler Migration hervor und unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung von Gesetzen und der Befolgung offizieller Reiseverfahren.