Ermittlungen in Südkorea.. Anklage gegen eine junge Frau wegen der Planung von zwei Verbrechen durch Recherche mit ChatGPT

Von Körperverletzung zu Mord
Die Verdächtige, die als „Kim“ bekannt ist, wurde am 11. Februar zunächst wegen Körperverletzung mit Todesfolge festgenommen, bevor die Anklage später auf Mord erhoben wurde, nachdem ihre digitalen Aufzeichnungen und ihr Online-Verhalten analysiert wurden, was die Ermittler als Hinweis auf eine vorsätzliche Absicht werteten.
Details der Vorfälle
Der erste Vorfall ereignete sich am 28. Januar, als die Beschuldigte angeblich einen Mann in einem Hotel im Gangbuk-Viertel der Hauptstadt Seoul traf und ihm ein Getränk mit Beruhigungsmitteln anbot, bevor er am nächsten Tag tot aufgefunden wurde.
Der zweite Vorfall ereignete sich am 9. Februar auf ähnliche Weise in einem anderen Hotel in Seoul. Die Polizei untersucht auch einen früheren Vorfall aus Dezember 2025 in der Stadt Namyangju, bei dem ihr Partner das Bewusstsein verlor, nachdem er ein Getränk mit einem Beruhigungsmittel konsumiert hatte.
Digitale Aufzeichnungen im Fokus
Die Ermittlungen ergaben, dass die Beschuldigte über ChatGPT nach den Auswirkungen der Mischung von Schlafmitteln mit Alkohol suchte und nach gefährlichen Dosen sowie der Möglichkeit, dass dies zum Tod führen könnte, fragte.
Die Polizei beschlagnahmte auch Medikamente aus der Gruppe der Benzodiazepine, darunter „Xanax“ und „Valium“, die das zentrale Nervensystem beeinflussen, was die Hypothese unterstützt, dass sie nach dem ersten Vorfall absichtlich die Dosen erhöht hat.
Psychologische Bewertung und laufende Ermittlungen
Obwohl die Beschuldigte bestätigte, dass sie nicht wusste, dass die Dosen tödlich sein könnten, sind die Ermittler der Meinung, dass sie sich der Gefahren der Kombination von Beruhigungsmitteln und Alkohol bewusst war.
Die Behörden setzen ihre Ermittlungen fort, um herauszufinden, ob es weitere Opfer gibt, und die Beschuldigte wird vor ihrer Überstellung an die Staatsanwaltschaft einer umfassenden psychologischen Bewertung unterzogen, in einem Fall, der eine breite Debatte über den Missbrauch von KI-Tools auslöst.