Zwischen Schlag und Diplomatie .. Russland bewegt sich, um die Konfrontation zwischen Amerika und Iran einzudämmen

In einer neuen Eskalation, die die Sensibilität der regionalen Situation widerspiegelt, hat Moskau seine Bereitschaft erklärt, als Vermittler zwischen Teheran und Washington zu fungieren, und die Vereinigten Staaten aufgefordert, von jeglichen Plänen abzusehen, iranische Nukleareinrichtungen anzugreifen, und betont, dass der diplomatische Weg eine letzte Chance erhalten sollte.
* Moskau greift in die Krise ein
Während eines hochrangigen Treffens der Gruppe der Freunde der Verteidigung der Charta der Vereinten Nationen in Genf bestätigte der russische Außenminister Dmitri Ljubinski, dass sein Land die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten auffordert, von den Plänen abzusehen, friedliche iranische Nukleareinrichtungen anzugreifen.
Er empfahl Washington auch, „starke Garantien“ zu geben, um zu verhindern, dass die Dinge in einen neuen militärischen Konflikt abrutschen, und erklärte, dass Moskau bereit sei, als diplomatischer Vermittler zwischen Teheran und Washington zu agieren.
* Militärische Warnungen innerhalb Washingtons
Im Gegenzug enthüllten informierte Quellen, dass der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs der USA, General Dan Keen, Präsident Donald Trump und hochrangige Beamte darüber informiert hat, dass jede militärische Kampagne gegen den Iran erhebliche Risiken bergen könnte, insbesondere die Möglichkeit, in einen langwierigen Konflikt verwickelt zu werden und amerikanische Verluste zu erleiden.
Ein amerikanischer Beamter erklärte, Trump habe einen engen Kreis von Beratern gebildet, um die verfügbaren Optionen bezüglich Teheran zu erörtern, inspiriert von einem früheren Mechanismus, den er bei der Prüfung eines möglichen Vorgehens gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro verwendet hatte, um Alternativen zu entwickeln, die zwischen Einflussmaximierung und Risikominderung balancieren.
* Auffällige Abwesenheit im Pentagon
Nach Angaben eines hochrangigen Beamten der Verwaltung wurde der Kommandeur des US-Zentralkommandos (CENTCOM), Admiral Brad Cooper, nicht zu den Sitzungen bezüglich der Iran-Frage eingeladen, und der Präsident hat ihn seit Ausbruch der Krise Anfang Januar nicht getroffen, was auf die Art der geschlossenen Diskussionen hinweist, die im engen Kreis um Trump geführt werden.
* Zwischen der Option eines Angriffs und der Chance auf Diplomatie
Obwohl einige Schätzungen darauf hindeuten, dass Trump sich der Option eines militärischen Angriffs näherte, bestätigten Quellen, dass er zugestimmt hat, dem diplomatischen Weg eine zusätzliche Chance zu geben, während eine andere Quelle betonte, dass der Präsident alle Optionen ausschöpfen möchte, bevor er eine endgültige Entscheidung trifft.
Die Diskussion, so die Insider, findet auf höchster Ebene der US-Administration darüber statt, wie mit der Konfrontation mit Teheran umgegangen werden soll und welche Auswirkungen jede Option hat.
Während einige Stimmen im Trump-Kreis zur Vorsicht neigen, glauben andere, dass der Präsident weiterhin zur Option der Stärke tendiert.
In der Zwischenzeit drängen seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff zur Geduld und zur Schaffung von Raum für diplomatische Bemühungen, während die Region am Rande eines Scheidewegs zu stehen scheint, der ihren Kurs für die kommenden Jahre bestimmen könnte.