Das Verschwinden eines riesigen Sterns könnte das Verständnis der Wissenschaftler über schwarze Löcher verändern
February 13, 2026149 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Astronomen haben das Verschwinden eines massiven Sterns in einer nahegelegenen Galaxie beobachtet, ein seltenes Phänomen, das darauf hindeuten könnte, dass einige Sterne direkt zu schwarzen Löchern kollabieren, ohne die bekannte Supernova-Explosion zu durchlaufen, was unser Verständnis von der Entwicklung von Sternen und der Verteilung von schwarzen Löchern im Universum neu gestalten könnte.
Direkter Kollaps statt Explosion
Die Forscher erklärten, dass dieser riesige Stern keine Anzeichen einer Explosion zeigte, was darauf hindeutet, dass sein Kern kollabiert ist, um ein schwarzes Loch zu bilden, was als "gescheiterte Supernova" bekannt ist. Wenn dieses Phänomen häufig vorkommt, könnte es helfen, die Existenz einer größeren Anzahl von schwarzen Löchern zu erklären, als bisher erwartet, und die Rolle von Supernovae bei der Bildung schwerer Elemente zu überdenken.
Expertenmeinung
Die Astronomin Emma Pessoor von der Universität Liverpool John Moores sagte, dass das Phänomen das gesamte Bild der Sternentwicklung verändert, wies jedoch darauf hin, dass das Scheitern der Supernova-Explosion nicht die einzige Erklärung ist, und betonte die Notwendigkeit, den Stern zu beobachten, um festzustellen, ob er weiterhin inaktiv bleibt.
Was passiert normalerweise mit dem Tod von Sternen?
Kleine Sterne kollabieren ruhig und verwandeln sich in weiße Zwerge.
Massive Sterne, deren Masse mehr als das Achtfache der Sonne beträgt, kollabieren schnell bis sie die Dichte eines Atomkerns erreichen und explodieren normalerweise in einer Supernova, doch dieser Fall könnte sich ändern, wie die letzten Beobachtungen gezeigt haben.