Das Luxor Festival des afrikanischen Films ehrt Pioniere der Regie und widmet seine Ausgabe dem hundertjährigen Jubiläum von Youssef Chahine
February 14, 2026118 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Das Luxor Festival des afrikanischen Films bereitet sich darauf vor, eine Auswahl von Pionieren der Regie in seiner fünfzehnten Ausgabe zu ehren, die vom 29. März bis 4. April in Luxor stattfinden wird, mit einer breiten Teilnahme aus 32 Ländern.
Besondere Ehrung zum hundertjährigen Jubiläum von Youssef Chahine
Die neue Ausgabe steht unter dem Motto der Ehrung des ägyptischen Weltregisseurs Youssef Chahine, zeitgleich mit dem hundertsten Geburtstag, wobei ein spezielles Programm auf seine filmische Erfahrung eingeht, die menschliche Themen und künstlerische Kühnheit vereint, sowie sein Interesse an Fragen der Identität und Freiheit.
Das Programm umfasst die Veröffentlichung eines dokumentarischen Buches über seine Karriere mit dem Titel "Youssef Chahine: Der Blick des Kindes... und die Faust des Rebellen" von dem Kritiker Ibrahim Al-Arees, sowie die Organisation eines Hauptseminars und einer Ausstellung mit Plakaten seiner Filme aus verschiedenen Phasen seines künstlerischen Schaffens.
Ehrung prominenter Namen in Regie und Schauspiel
Das Festival ehrt eine Reihe von Symbolen des arabischen und afrikanischen Kinos, darunter den ägyptischen Regisseur Dawood Abdel Sayed, den algerischen Regisseur Lakhdar Hamina, den malischen Regisseur Souleymane Cissé sowie die verstorbene algerische Künstlerin Biyouna.
Außerdem umfasst die Ehrung eine Gruppe zeitgenössischer Künstler und Filmschaffender, darunter Khaled El-Sawy, Riham Abdel Ghafour, den Regisseur Mohamed Amin, den südafrikanischen Regisseur Ntshavheni wa Luruli, den Regisseur und Autor Dani Kouyaté sowie den Regisseur und Produzenten Jamal Souissi.
Südafrika ist Ehrengast der neuen Ausgabe
Südafrika ist Ehrengast der Ausgabe mit einem speziellen Programm, das die Geschichte des Kinos in Südafrika und die Entwicklung seiner Industrie präsentiert, sowie die Wiederveröffentlichung eines Referenzbuches mit dem Titel "Das Kino in Südafrika" von dem Filmkritiker Martin Botha.
Ein Festival zur Förderung des afrikanischen filmischen Austauschs
Das Festival zielt darauf ab, den kulturellen und filmischen Austausch zwischen afrikanischen und arabischen Ländern zu unterstützen und die kreativen Erfahrungen hervorzuheben, die die kulturelle und künstlerische Vielfalt des Kontinents widerspiegeln, sowie die Pioniere der Filmindustrie zu ehren und ihre künstlerischen Leistungen zu würdigen.