Der Sturm "Leonardo" trifft Spanien und Portugal, während schwarzes Eis den Flughafen Berlin lahmlegt

Europa erlebt ein Chaos durch das Wetter, da der Sturm "Leonardo" eine Welle von Naturkatastrophen zwischen Spanien und Portugal verursacht hat, während schwarzes Eis den gesamten Flugverkehr am FlughafenBerlininternationalin Deutschland lahmgelegt hat.
* Flugverkehr in Berlin eingestellt
Eine Sprecherin des Flughafens Berlin erklärte, dass die Starts und Landungen aufgrund von schwarzem Eis und gefrierendem Regen weiterhin eingestellt sind.
Sie fügte hinzu:
"Trotz der Bemühungen der Bodencrew in der Nacht, das Eis von den Start- und Landebahnen zu entfernen, bleiben die Oberflächen extrem rutschig, und es kann kein Zeitpunkt für die Wiederaufnahme der Flüge festgelegt werden."
* Überschwemmungen fordern Leben und vermissen Personen
In Portugal starb ein Mann aufgrund des steigenden Wasserstands der Überschwemmungen, während ein Mädchen vermisst wird, nachdem es von einem breiten Fluss in Spanien mitgerissen wurde.
Der Sturm "Leonardo" bringt weiterhin starke Regenfälle und heftige Winde auf die Iberische Halbinsel.
* Evakuierung von Tausenden in Andalusien
In der Region Andalusien im Süden Spanien wurden etwa 4tausend Menschen aus ihren Häusern evakuiert, während Dutzende von Straßen aufgrund von Überschwemmungen und Erdrutschen gesperrt blieben.
Die spanische Wetterbehörde hat die höchste Alarmstufe ausgerufen und warnt vor dem Eintreffen eines neuen Sturms am Wochenende.
* Portugal unter dem Einfluss von Überschwemmungen
Die Stadt Alcácer do Sal, etwa 90 Kilometer von Lissabon entfernt, kämpft mit dem steigenden Wasserstand des Flusses Sado, der das Stadtzentrum überflutet hat und in einigen Bereichen bis zu zwei Meter hoch steht.
Die portugiesischen Behörden erwarten, dass die starken Regenfälle in den kommenden Tagen anhalten, nachdem frühere Stürme Ende Januar weitreichende Zerstörungen verursacht und mehrere Menschenleben gefordert haben.
* Hintergrund zum Sturm
"Leonardo" ist der neueste Sturm in einer Reihe von extremen Wetterereignissen, die Spanien und Portugal in den letzten Wochen getroffen haben, und bestätigt, dass die Region einen beispiellosen Zustand der atmosphärischen Instabilität erlebt.