Mögliche Eskalation mit Teheran.. Wird das Freitagsgebet in Al-Aqsa zu einem Sicherheits-Test für Israel?

Laut einem Bericht auf der hebräischen Website Walla, berücksichtigen Sicherheitskreise in Israel die Möglichkeit, dass jede militärische Eskalation mit Teheran mit dem Zusammentreffen von Tausenden von Gläubigen auf dem Gelände von Al-Aqsa zusammenfällt, insbesondere während des zweiten Freitags im Ramadan.
Feldvorbereitungen und beispiellose Alarmbereitschaft
Der Bericht weist darauf hin, dass die israelischen Sicherheitskräfte beabsichtigen, ihre Präsenz in der Stadt Jerusalem zu verstärken, um auf jede plötzliche Sicherheitsentwicklung vorbereitet zu sein. Diese Maßnahmen erfolgen trotz der als „positiv“ bezeichneten Anzeichen aus Washington und Teheran bezüglich des Verlaufs der Genfer Verhandlungen.
In diesem Zusammenhang führt der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kontinuierliche Beratungen und Bewertungen mit den Militärführern und Sicherheitsbehörden durch, um die regionalen Entwicklungen genau zu verfolgen.
Die Sorge um Raketen und deren Auswirkungen auf Jerusalem
Nach den Sicherheitsvorstellungen Israels könnte der Fall iranischer Raketen auf Israel während des Freitagsgebets dazu führen, dass etwa 10.000 Gläubige daran gehindert werden, zur Al-Aqsa-Moschee zu gelangen, sei es aus unmittelbaren Sicherheitsgründen oder aufgrund geänderter Anweisungen der inneren Front.
Analysten glauben, dass ein solcher Schritt zu weitreichenden Spannungen in Jerusalem und im Westjordanland führen könnte, insbesondere angesichts der religiösen und politischen Sensibilität, die mit der Al-Aqsa-Moschee während des Ramadan verbunden ist.
Mögliche Einschränkungen und palästinensische Ängste
Palästinensische Sicherheitsbeamte berichteten von einem Anstieg der Besorgnis in der Bevölkerung, aus Angst, dass die regionalen Entwicklungen zu strengeren Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Versammlungen führen könnten, einschließlich der Begrenzung der Anzahl der Gläubigen.
Der hebräische Bericht wies auf die Befürchtungen hin, dass ein iranischer Raketenangriff — sei es direkt oder über Stellvertreter — zu einer sofortigen Änderung der Anweisungen der israelischen inneren Frontführung führen könnte, einschließlich des Verbots großer Versammlungen, insbesondere des Freitagsgebets.
Zwischen militärischen Überlegungen und der Sensibilität der religiösen Szene
Sollte die Entscheidung getroffen werden, Tausenden von Palästinensern den Zugang zu den Höfen von Al-Aqsa zu verwehren, ist sich die israelische Sicherheitsinstitution bewusst, dass dieser Schritt eine Welle von Unruhen und Protesten auslösen könnte, zu einem äußerst sensiblen Zeitpunkt sowohl regional als auch lokal.
So steht die Situation an einem äußerst sensiblen Schnittpunkt: mögliche militärische Eskalation mit Iran auf der einen Seite und eine religiöse Saison, die eine große Versammlung an einem der heiligsten und konfliktträchtigsten Orte der Region erlebt, auf der anderen Seite, was jede sicherheitsrelevante Entscheidung äußerst präzise machen muss, um eine breitere Explosion zu vermeiden.