Seltene Erscheinung: Der Mond steht am Samstagabend über der Kaaba in Mekka

Die Himmel über Mekka bereiten sich am Samstag, den 28. Februar 2026, auf ein erstaunliches astronomisches Schauspiel vor, da die Bewohner der Stadt und die Wissenschaftler die erste Überkopfausrichtung des Mondes über der heiligen Kaaba in diesem Jahr erleben werden.
In diesem außergewöhnlichen Moment wird der Mond fast senkrecht direkt über der Heiligen Moschee erscheinen, wenn er seinen höchsten Punkt am Himmel erreicht.
Laut dem Ingenieur Majid Al Zahra, dem Präsidenten der Astronomischen Gesellschaft in Jeddah, wird die Höhe des Mondes zum Zeitpunkt der Überkopfausrichtung etwa 89,98 Grad betragen, nur eine Bogenminute von der vollständigen Überkopfausrichtung (90 Grad) entfernt, was bedeutet, dass der Mond direkt über dem Kopf in den Himmel von Mekka sein wird. Er bestätigte die Genauigkeit der astronomischen Berechnungen für dieses Phänomen.
Al Zahra wies darauf hin, dass der direkte Aufgang des Mondes 8 Stunden, 38 Minuten und 26 Sekunden erreichen wird, während die Neigung des Mondes 21,41 Grad nach Norden betragen wird, was fast mit dem Breitengrad von Mekka, der etwa 21,4 Grad nördlich liegt, übereinstimmt, was die grundlegende geometrische Bedingung für die Überkopfausrichtung ist.
Es wird erwartet, dass der Mond um 22:24:40 Uhr Ortszeit Mekka die lokale Meridianlinie überquert, was der Moment ist, in dem er seine höchste Höhe direkt über der Heiligen Moschee erreicht.
Der Mond wird sich außerdem etwa 374.187 Kilometer von der Erde entfernt befinden, mit einer Beleuchtung von etwa 91%, und erscheint mit einem scheinbaren Durchmesser von etwa 0,53 Grad, was ungefähr dem scheinbaren Durchmesser der Sonne bei bloßem Auge entspricht. Er wird sich in der beleuchteten Gibbous-Phase befinden, was seine Sichtbarkeit für Beobachtungen verbessert, ohne dass diese Faktoren mit der Überkopfausrichtung in Verbindung stehen.
Dieses Phänomen fällt mit der Konjunktion des Mondes mit dem Sternhaufen "Al-Nathra" im Krebs zusammen, der auch als "Bienenstock" bekannt ist, wo beide zusammen mit einem Teleskop oder mit bloßem Auge an dunklen Orten gesehen werden können, während ein Teleskop in Städten bevorzugt wird, um die Details zu verdeutlichen.
Es sei daran erinnert, dass dieses astronomische Phänomen traditionell verwendet wird, um die Richtung der Qibla zu bestimmen, da jeder auf der Welt seinen Blick zum Mond im Moment der Überkopfausrichtung richten kann, um die Richtung nach Mekka mit direkter visueller Genauigkeit zu erfahren.
Die Berechnungen basieren auf präzisen astronomischen Gleichungen, die geografische Standorte, Zeit und bahnmechanische Abweichungen berücksichtigen, was die angezeigten Zeiten und Winkel genau und zuverlässig macht.