Iran stimmt zu, kein Uran zu lagern … Wird die diplomatische Lösung erfolgreich sein?

In einer bedeutenden Entwicklung auf dem nuklearen Feld gab der Außenminister des Sultanats Oman Badar al-Busaidi gestern, am Freitag, dem 27. Februar 2026, bekannt, dass Iran zugestimmt hat, kein angereichertes Uran zu lagern, und betonte, dass die diplomatische Lösung der einzige Weg sei, um eine Eskalation in der Region zu vermeiden.
In einem Interview mit dem Netzwerk Face The Nation betonte al-Busaidi die Möglichkeit, eine Vereinbarung zwischen Teheran und Washington zu erreichen, und bestätigte, dass Iran auf angereichertes Material verzichten wird und keine Ansammlung von nuklearem Brennstoff stattfinden wird, was vollständig überprüft werden wird.
Er fügte hinzu: "Es gibt eine Vereinbarung, diesen Brennstoff auf das niedrigstmögliche Niveau zu reduzieren und ihn in nicht umkehrbaren Brennstoff umzuwandeln".
* Positive Gespräche und omanische Vermittlung
Diese Ankündigung kam nach dem Ende der dritten Runde der indirekten nuklearen Gespräche zwischen Iran und den Vereinigten Staaten in Genf, die durch omanische Vermittlung zustande kamen.
Al-Busaidi erklärte, dass er seine Golfkollegen über die Ergebnisse dieser Runde informiert habe und betonte die Bedeutung, den Schwung der Verhandlungen aufrechtzuerhalten, um entscheidende Fortschritte zu erzielen.
Auf seinem Account auf der Plattform X schrieb al-Busaidi:
"Ich traf heute den US-Vizepräsidenten J.D. Vance und teilte ihm die Einzelheiten der laufenden Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran sowie den bisher erzielten Fortschritt mit. Ich freue mich darauf, in den kommenden Tagen weitere entscheidende Fortschritte zu erzielen. Der Frieden ist in greifbarer Nähe".
* Trump äußert Unzufriedenheit
Trotz dieser Entwicklungen äußerte der US-Präsident Donald Trump seine strikte Ablehnung jeglicher Anreicherung von iranischem Uran, selbst zu zivilen Zwecken, und bezeichnete die Verhandlungen als unzureichend.
Er sagte während einer Veranstaltung in Corpus Christi, Texas: "Iran möchte seinen Reichtum vergrößern, benötigt aber nicht all diese Menge an Öl", und betrachtete es als "äußerst bedauerlich", dass Teheran "nicht weit genug gehen möchte".
Diese dritte Runde kommt als eine der letzten Gelegenheiten, um einen Krieg angesichts der anhaltenden nuklearen Spannungen zwischen Washington und Teheran zu vermeiden, während das Sultanat Oman aktiv vermittelt, um beide Seiten zu einer diplomatischen Lösung zu bewegen.