Mögliche Entspannung im Atomprogramm.. Teheran deutet bedingte Zugeständnisse an

Der iranische Beamte wies darauf hin, dass sein Land offen ist, zu Vereinbarungen zu gelangen, die die Aktivitäten seines Atomprogramms einschränken, jedoch eine Ausweitung der Verhandlungen auf andere Themen, insbesondere das Programm für ballistische Raketen, ablehnt.
Neue Verhandlungsrunde in Genf
Im Rahmen der laufenden diplomatischen Bemühungen bestätigte Takht-Ravanchi, dass am kommenden Dienstag eine zweite Runde der Atomgespräche in Genf stattfinden wird, nachdem die Gespräche zwischen Teheran und Washington Anfang dieses Monats im Sultanat Oman wieder aufgenommen wurden.
Das Problem der Urananreicherung bleibt bestehen
Der iranische Beamte betonte, dass sein Land an der Ablehnung der Forderung festhält, die Urananreicherung auf null zu reduzieren, was ein Haupthindernis für das Erreichen eines Abkommens in früheren Verhandlungsrunden darstellt.
Er bestätigte, dass die Anreicherungsaktivitäten im Iran zu friedlichen Zwecken durchgeführt werden und wies westliche Vorwürfe zurück, Teheran strebe die Entwicklung von Atomwaffen an.
Internationale Aufmerksamkeit auf den Verlauf der Verhandlungen
Diese Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Gemeinschaft die Ergebnisse der bevorstehenden Verhandlungsrunden mit Spannung erwartet, während Befürchtungen bestehen, dass die diplomatischen Bemühungen erneut ins Stocken geraten oder die Krise in eine Phase breiterer politischer und wirtschaftlicher Eskalation übergeht.
Beobachter sind der Ansicht, dass der Erfolg der Verhandlungen weitgehend davon abhängt, inwieweit beide Seiten ein Gleichgewicht zwischen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen erreichen können, angesichts eines angespannten internationalen Umfelds und überlappender regionaler und internationaler Interessen.