"Politico": Europäische Abgeordnete verklagen das Parlament wegen der Weigerung, eine Untersuchung zu den "Corona"-Impfstoffverträgen einzuleiten

Laut der Website hat das Gericht der Europäischen Union einen offiziellen Antrag erhalten, der bestätigt, dass die Entscheidung der politischen Fraktionsführer, die Abstimmung über die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zu verweigern, "rechtswidrig" war, wie in den vorgelegten Dokumenten angegeben.
Der Bericht fügte hinzu, dass die Beschwerde von den rechten Fraktionen im Parlament eingereicht wurde, nämlich: Europa der Nationen und der Souveränität, Patrioten für Europa sowie die Europäischen Konservativen und Reformisten.
Politico wies darauf hin, dass mehr als 180 Abgeordnete im Europäischen Parlament zuvor eine umfassende Untersuchung der während der Corona-Pandemie unterzeichneten Verträge gefordert hatten, da sie der Meinung sind, dass das Fehlen von Transparenz in diesen Verträgen "legitime Fragen zu Interessenkonflikten und der Verwaltung öffentlicher Gelder aufwirft".
Hintergrund der Vorwürfe
Diese Entwicklung folgt auf ein früheres Urteil des Europäischen Gerichts in Luxemburg, das bestätigt, dass die Europäische Kommission während des Kaufs von "Corona"-Impfstoffen in den Jahren 2020 und 2021 gegen Vorschriften verstoßen hat, indem sie Informationen über die Preise der Impfstoffe zurückhielt und nicht genügend Beweise für das Fehlen von Interessenkonflikten vorlegte.
Im Jahr 2021 enthüllte die New York Times, dass die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, Textnachrichten mit Albert Bourla, dem CEO von Pfizer, über den größten Impfstoffkaufvertrag in der Geschichte der Europäischen Union ausgetauscht hat, der einen Wert von etwa 35 Milliarden Euro für den Kauf von 1,8 Milliarden Dosen hatte, was die Bedürfnisse der Bevölkerung der Union um ein Vielfaches übersteigt.
Trotz wiederholter Aufforderungen, den Inhalt dieser Korrespondenz zu veröffentlichen, weigerte sich die Europäische Kommission, diese im Juni 2022 offenzulegen, was die Kontroversen über die Art der Verhandlungen und die Transparenz bei der Verwaltung dieser Verträge verstärkte.