Neue israelische Luftangriffe zielen auf den Süden Libanons ab

In einer neuen Eskalation im südlichen Libanon führte die israelische Luftwaffe am Sonntag, den 15. Februar 2026, eine Reihe von Angriffen auf verschiedene Gebiete durch und zielte auf das Wadi Barghuz, die Höhen des Eklim Tuffah und Houmine al-Fawqa.
Die Angriffe konzentrierten sich auf die Region al-Rihane im Süden Libanons, wo die Luftangriffe Infrastruktur zerstörten, die angeblich der Hisbollah gehört, während die Spannungen zwischen den beiden Seiten zunehmen.
Trotz des am 27. November 2024 erzielten Waffenstillstands dauern die israelischen Angriffe auf den Süden Libanons schon lange an, wobei Israel erklärt hat, dass es Stellungen der Hisbollah angreift und seine Angriffe damit rechtfertigt, dass sie darauf abzielen, die militärischen Fähigkeiten der Gruppe in der Region zu verhindern.
Die israelische Armee erklärte, dass sie "nicht aufhören wird, Stellungen anzugreifen, die eine Bedrohung für die israelische Sicherheit darstellen".
Während die libanesische Armee betont, dass sie weiterhin die Sicherheit in den Gebieten südlich des Litani-Flusses aufrechterhält, insbesondere durch die Entsendung ihrer Truppen zur Eindämmung illegaler Waffen außerhalb des staatlichen Rahmens, lehnt Israel das ab, was es als "unzureichende Maßnahmen" betrachtet.
Die israelische Armee hat ihre Stellungen in fünf Grenzhöhen innerhalb des libanesischen Territoriums gehalten und ignoriert Forderungen nach einem Rückzug, was die Sicherheitslage an der Grenze kompliziert.
Gleichzeitig bleibt die Situation im Libanon polarisiert, da die israelischen Behörden der Meinung sind, dass die Hisbollah daran arbeitet, ihre militärischen Fähigkeiten im südlichen Libanon wieder aufzubauen, was die Befürchtungen vor einer erneuten Eskalation in der Region zu jeder Zeit verstärkt.
* Werden die Angriffe fortgesetzt?
Diese Angriffe werfen viele Fragen auf, ob der fragile Waffenstillstandsvertrag dem anhaltenden israelischen Druck standhalten wird, insbesondere angesichts der Weigerung Israels, Schritte zur Deeskalation der Spannungen an der Grenze zu unternehmen.
Mit dem bevorstehenden Jahrestag des Abkommens bleiben die Augen auf die Entwicklungen der militärischen Situation in der Region gerichtet, die zu weiteren Spannungen zwischen den beiden Ländern in der kommenden Zeit führen könnten.