Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland: Genf erlebt die dritte Runde

Eine hochrangige ukrainische Delegation hat heute, am Montag, dem 16. Februar 2026, Genf verlassen, um sich auf die dritte Runde der Verhandlungen mit Russland vorzubereiten, die unter der Aufsicht des amerikanischen Vermittlers stattfinden. Die Gespräche sollen am 17. und 18. Februar fortgesetzt werden.
Kirill Budanov, Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten, bestätigte die Abreise der Delegation und sagte: "Wir sind auf dem Weg nach Genf. Wir stehen vor einer neuen Runde von Verhandlungen", und wies auf die Bedeutung dieser Runde hin, um den Konflikt zu beenden.
Die ukrainische Delegation besteht aus hochrangigen Beamten, darunter Serhiy Kyslytsya, der erste stellvertretende Leiter des Büros von Präsident Volodymyr Selenskyj, und Vadym Skibitskyi, stellvertretender Leiter des Militärgeheimdienstes.
Von russischer Seite wird erwartet, dass die Delegation von Wladimir Medinski, dem Berater des russischen Präsidenten, geleitet wird, laut Dmitri Peskov, dem Sprecher des Kremls, der ankündigte, dass die Gespräche Russland, die Ukraine und die Vereinigten Staaten in Genf am 17. und 18. Februar zusammenbringen werden.
Diese Gespräche finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem die russischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur zunehmen. Selenskyj wies darauf hin, dass Russland innerhalb einer Woche Tausende von Geschossen auf den Energiesektor abfeuerte.
Russland hatte die Ukraine aufgefordert, sich aus der Region Donezk zurückzuziehen und die Annexion der besetzten ukrainischen Gebiete anzuerkennen, während Kiew betont, dass es alle Anstrengungen unternehmen will, um den Krieg zu beenden.
Genf gilt heute als neue Plattform der Hoffnung auf dem Weg zum Frieden, während die internationale Gemeinschaft gespannt auf die Ergebnisse dieser entscheidenden Runde wartet.