Die größte Rückkehrwelle von Vertriebenen nach Khartum seit Ausbruch des Krieges.. Internationale Warnungen vor einer Verschärfung der humanitären Krise

Lokale Bemühungen zur Verbesserung der Grundversorgung
Im Rahmen der Vorbereitungen für die Rückkehr der Bevölkerung forderte der Gouverneur von Khartum, Ahmed Osman Hamza, die zuständigen Stellen auf, die Arbeiten zu intensivieren, um die Stabilität der Grundversorgung zu gewährleisten, insbesondere mit dem bevorstehenden Monat Ramadan. Das lokale Gesundheitsministerium kündigte auch die Verteilung von Nahrungsmittelhilfen an Mitarbeiter im Gesundheitssektor an, um den zunehmenden humanitären Druck zu verringern.
UN-Warnungen vor einer Verschärfung der humanitären Krise
Trotz der großen Rückkehrwelle bestätigen internationale Berichte, dass Millionen von Sudanesen weiterhin unter einer akuten Lebensmittelkrise leiden, da die Infrastruktur und lebenswichtigen Dienstleistungen durch den anhaltenden Konflikt beeinträchtigt sind. Schätzungen zufolge könnte ein Mangel an Finanzierung die humanitären Bemühungen behindern und die Lebensbedingungen im Land weiter komplizieren.
Internationale Aufrufe zu einem sofortigen Waffenstillstand
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, bekräftigte das Engagement der Organisation, die diplomatischen Bemühungen zu intensivieren, um einen sofortigen Waffenstillstand zu erreichen. Seine Äußerungen erfolgten im Rahmen der Sitzungen der Afrikanischen Union, wo er die Notwendigkeit betonte, die politischen Bedingungen für die Beendigung des Konflikts zu schaffen.
Regionale und internationale Koordination zur Unterstützung der Friedensbemühungen
Guterres wies darauf hin, dass die internationale Organisation in Zusammenarbeit mit der Arabischen Liga und mehreren internationalen und regionalen Stellen daran arbeitet, die Chancen auf eine umfassende politische Lösung zu erhöhen. Er forderte auch eine Erhöhung der internationalen Unterstützung für afrikanische Initiativen zur Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität auf dem Kontinent.
Multidimensionale Krise bedroht die Stabilität
Die Vereinten Nationen haben betont, dass der Konflikt im Sudan durch das Zusammenspiel mehrerer Akteure und überlappender Interessen gekennzeichnet ist, was die Lösung der Krise komplizierter macht, und warnten davor, dass ein anhaltender Konflikt ohne ausreichende Ressourcen oder starken politischen Willen zu einer Verschärfung der humanitären Katastrophe im Land führen könnte.