Die meisten Eltern streben danach, glückliche Kinder zu erziehen, und glauben oft, dass Glück durch zahlreiche Aktivitäten, Erfolge und materielle Annehmlichkeiten erreicht wird. Doch Experten für Erziehung und psychische Gesundheit warnen, dass einige alltägliche Verhaltensweisen unbeabsichtigt das Gefühl der Kinder für Freude und psychische Stabilität untergraben können.
Nach Angaben von Fachleuten, die von der Website All Pro Dad zitiert werden, garantieren gute Absichten nicht immer positive Ergebnisse. Sie weisen auf drei grundlegende Praktiken hin, die zu den größten Faktoren zählen, die das Glück von Kindern langfristig „stehlen“.
Erstens: Ständige Beschäftigung… eine Illusion des Glücks
Familienpsychologen sind der Ansicht, dass es für Eltern praktisch erscheinen mag, Kinder ständig mit Aktivitäten oder Bildschirmen beschäftigt zu halten, doch in Wirklichkeit hinterlässt dies negative psychologische Auswirkungen.
Die Experten betonen, dass ein überfüllter Zeitplan eine Illusion des Glücks schafft, während er die qualitative Zeit verringert, die ein Kind benötigt, um eine sichere und stabile Beziehung zu seiner Familie aufzubauen.
Psychologische Studien zeigen, dass die Stärke familiärer Bindungen einer der wichtigsten Indikatoren für das Glück von Kindern ist und dass einfache tägliche Interaktionen, wie Gespräche und gemeinsames Spielen, in ihrer Wirkung die Vielzahl an externen Aktivitäten übertreffen.
Zweitens: Übermäßige Ernsthaftigkeit… ein Zuhause ohne Lachen
Experten warnen, dass der ständige Fokus auf den Druck des Lebens und alltägliche Probleme die Atmosphäre im Zuhause in eine angespannte Umgebung verwandelt, was sich direkt auf die Kinder auswirkt.
Fachleute sagen, dass Kinder mehr von der Stimmung ihrer Eltern beeinflusst werden als von den Worten, die sie hören. Wenn die Eltern in Sorgen und Stress versunken sind, verliert das Kind sein Gefühl für Freude und Sicherheit.
Die Experten betonen, dass Spielen, Lachen und eine lockere Herangehensweise an alltägliche Situationen grundlegende Elemente sind, um eine ausgewogene Persönlichkeit zu entwickeln, und fordern dazu auf, den Kindern Raum für Spaß zu geben, fernab von übermäßiger Ernsthaftigkeit.
Drittens: Selbstvernachlässigung… eine Opferhaltung mit negativen Folgen
Experten für psychische Gesundheit warnen, dass die Vernachlässigung der körperlichen und psychischen Gesundheit der Eltern im Namen der Opferbereitschaft für die Familie negative Folgen haben kann.
Ein Fachmann weist darauf hin, dass ein erschöpfter und gestresster Elternteil nicht in der Lage ist, den Kindern die nötige emotionale Unterstützung zu bieten, selbst wenn die Absichten gut sind.
Er betont auch, dass Kinder durch Vorbilder lernen, und wenn sie sehen, dass ihre Eltern ihre Gesundheit vernachlässigen, übernehmen sie dieselbe Einstellung zum Leben und zur Selbstfürsorge.
Glück kann nicht gekauft werden
Die Experten sind sich einig, dass die Erziehung glücklicher Kinder nicht mit Perfektion oder materiellem Überfluss verbunden ist, sondern mit einem ausgewogenen familiären Umfeld, Eltern, die über eine gute psychische Gesundheit verfügen, die Fähigkeit zur positiven Interaktion und echter gemeinsamer Zeit, die das Gefühl der Kinder für Sicherheit und Zugehörigkeit stärkt.