Der Krieg lähmt die Schifffahrt: Dutzende französische Schiffe stecken fest und Iran droht mit Schusswaffen im Hormus-Pass
March 6, 2026140 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Der französische Verkehrsminister Philippe Tabaro hat enthüllt, dass Dutzende französische Schiffe aufgrund der zunehmenden militärischen Spannungen im Konflikt mit dem Iran im Arabischen Golf und im Roten Meer feststecken.
Tabaro erklärte, dass sich derzeit 52 französische Schiffe im Golf befinden, zusätzlich zu 8 weiteren Schiffen im Roten Meer, und betonte, dass die französische Regierung in ständigem Kontakt mit den Besatzungen der Schiffe steht, um ihre Situation zu überwachen und ihre Sicherheit zu gewährleisten.
Französischer Vorstoß zur Bildung einer internationalen Marineallianz
Der französische Minister wies darauf hin, dass Paris mit seinen internationalen Partnern zusammenarbeitet, um Unterstützung für die Bildung einer internationalen Allianz zur Sicherung der Schifffahrt in der Region zu mobilisieren, angesichts der zunehmenden Befürchtungen über eine Ausweitung des Konflikts und dessen Auswirkungen auf die globalen Handelsrouten.
Der Hormus-Pass unter Bedrohung
Der Hormus-Pass gilt als einer der wichtigsten Seewege der Welt, durch den etwa 20% der globalen Öl- und Gaslieferungen verlaufen.
Obwohl der Pass bisher offiziell nicht geschlossen wurde, hat der Iran gewarnt, dass er auf jedes Schiff schießen wird, das versucht, ihn zu durchqueren, was die internationale Schifffahrt vor beispiellose Risiken stellt und die globale Energieversorgung bedroht.
Internationale Besorgnis über Tausende von Seeleuten
Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation hat ihr Besorgnis über die Sicherheit von etwa 20.000 Seeleuten geäußert, die auf den in der Region befindlichen Schiffen arbeiten, insbesondere nachdem mindestens 9 Schiffe seit Beginn der militärischen Eskalation beschädigt wurden.
Schifffahrtsdaten zeigen das Ausmaß der Krise
Schifffahrtsverfolgungsdaten zeigen, dass Dutzende von Tankern und Handelsschiffen weiterhin in den offenen Gewässern vor den Küsten der ölproduzierenden Golfstaaten feststecken, während andere Öltanker im Hormus-Pass auf Entwicklungen der Sicherheitslage warten.
Streik griechischer Seeleute zur Solidarität mit den feststeckenden Besatzungen
In einem bemerkenswerten Schritt haben griechische Seeleute einen 24-stündigen Streik ausgerufen, der zu einem Stillstand der lokalen Fährdienste führte, um Solidarität mit den im Golf feststeckenden Besatzungen zu zeigen.
Die Seeleute forderten, die Region als gefährliches Kriegsgebiet zu erklären, um den maritimen Besatzungen zu ermöglichen, sicher in ihre Heimatländer zurückzukehren.
Potenzielle Auswirkungen auf den globalen Handel
Experten für Schifffahrt und Energie warnen, dass eine Fortdauer der Spannungen im Golf zu erheblichen Störungen der globalen Lieferketten und zu steigenden Preisen für Öl und Seefracht führen könnte, insbesondere wenn die Bedrohungen rund um den Hormus-Pass, einen der wichtigsten Handelswege der internationalen Wirtschaft, zunehmen.