Trump kündigt Lizenz zur Ölproduktion in Venezuela an: Ein massiver Rückkehr zur venezolanischen Energie

Informierte Quellen berichten, dass die US-Regierung bereit ist, eine allgemeine Lizenz zu erteilen, die es US-Unternehmen ermöglicht, Öl und Gas in Venezuela zu produzieren, in einem Schritt, der darauf abzielt, die Ölproduktion im OPEC-Mitgliedstaat zu erhöhen, nachdem Präsident Nicolás Maduro letzten Monat bei einem amerikanischen Übergriff festgenommen wurde.
Laut den Quellen wird das Büro für ausländische Vermögenswerte des Finanzministeriums den Unternehmen erlauben, Rohöl und Erdgas zu erkunden und zu fördern, nachdem bereits eine Lizenz erteilt wurde, die den Verkauf, die Lagerung und die Raffination von venezolanischem Öl erlaubt.
Zudem hat das Finanzministerium eine separate Lizenz erteilt, die den Verkauf von amerikanischen Verdünnern zur Verarbeitung von venezolanischem Schweröl und dessen Umwandlung in exportierbares Öl erlaubt.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Taylor Rogers, erklärte, dass das Team des Präsidenten "rund um die Uhr arbeitet, um sicherzustellen, dass US-Ölunternehmen in die venezolanische Öl-Infrastruktur investieren können".
US-Präsident Donald Trump bestätigte seinerseits, dass Washington die Ölverkäufe und deren Einnahmen auf unbestimmte Zeit kontrollieren wird, seit der Festnahme von Maduro am 3. Januar, und wies darauf hin, dass die Vereinigten Staaten planen, 100 Milliarden Dollar zu investieren, um die venezolanische Energieindustrie auf ihr historisches Hoch zurückzubringen, wobei die Gewinne zwischen den Venezolanern, den US-Unternehmen und den Vereinigten Staaten verteilt werden sollen.
Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die venezolanische Produktion stark zurückgeht, da die Produktion auf weniger als eine Million Barrel pro Tag gesunken ist, verglichen mit früheren Zeiten von drei Millionen Barrel pro Tag, aufgrund von Vernachlässigung, Missmanagement, Investitionsmangel und langanhaltenden Sanktionen.
In einem praktischen Schritt zur Sicherstellung der Lieferungen haben Washington und Caracas letzten Monat vereinbart, 50 Millionen Barrel venezolanisches Öl zu verkaufen, wobei die beiden europäischen Handelsunternehmen Vitol und Trafigura für den Vertrieb dieser Lieferungen verantwortlich sein werden.
Daten zeigen, dass die venezolanischen Ölexporte im Januar auf etwa 800.000 Barrel pro Tag gestiegen sind, nachdem sie im Dezember 498.000 Barrel betrugen.
Dieser Schritt stellt einen radikalen Wandel in der US-Politik gegenüber Venezuela dar und öffnet die Tür für eine massive Rückkehr ausländischer Investitionen in den Energiesektor, inmitten der Hoffnungen, Venezuela an seine frühere Position als einer der größten Ölproduzenten der Welt zurückzubringen.