Der Sicherheitsrat diskutiert die sudanesische Krise in einer außergewöhnlichen Ministertagung

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hält heute Morgen, am Donnerstag, den 19. Februar 2026, eine offene Informationssitzung ab, um die jüngsten Entwicklungen im Sudan zu erörtern, während die internationale Besorgnis über die Auswirkungen des Konflikts auf die regionale und internationale Sicherheit wächst.
Das Treffen wird von Großbritannien geleitet, das für die Sudan-Angelegenheit verantwortlich ist und den Vorsitz des Rates im Februar innehat, und hat beschlossen, die Sitzung auf Ministerebene zu heben.
Es wird erwartet, dass die britische Außenministerin und Ministerin für Commonwealth und Entwicklung, Yvette Cooper, die Sitzung leitet.
* Beteiligung der Vereinten Nationen und der Zivilgesellschaft
Von Seiten der Vereinten Nationen nehmen an dem Treffen teil:
• Rosemary DiCarlo, stellvertretende Generalsekretärin für politische Angelegenheiten und Friedensaufbau,
• Idem Wosorno, Direktorin der Abteilung für Krisen- und Notfallreaktion im Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA).
Die Diskussion wird auch die Anwesenheit eines Vertreters der Zivilgesellschaft umfassen, mit einem Fokus auf die Situation der Frauen im sudanesischen Konflikt und den Anstieg von sexualisierter Gewalt im Zusammenhang mit dem Krieg.
* Anwesenheit arabischer und regionaler Staaten
Es wird erwartet, dass Sudan, Ägypten, Saudi-Arabien und die Türkei an der Sitzung teilnehmen, gemäß Artikel 37 der vorläufigen Geschäftsordnung des Sicherheitsrates, was den Willen widerspiegelt, regionale Akteure in die Suche nach friedlichen Lösungen einzubeziehen.
* Offizielle Position Ägyptens
Der ägyptische Außenminister Badr Abdel Aati beschrieb die Situation im Sudan als eine äußerst gefährliche Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit und wies darauf hin, dass die Krise die nationale Sicherheit Ägyptens direkt betrifft.
Er betonte, dass Ägypten unter keinen Umständen eine weitere Zersplitterung des sudanesischen Staates zulassen werde und bekräftigte die volle Unterstützung Kairo für alle Bemühungen zur Beendigung des Konflikts, insbesondere zur Erreichung eines sofortigen humanitären Waffenstillstands.
* Neue Initiativen zur Beendigung des Krieges
Internationale Akteure bereiten dringende Initiativen vor, die die Auflösung der Rapid Support Forces und die Ausweisung von Söldnern umfassen, um die Eskalation zu verringern und den Weg für einen dauerhaften Waffenstillstand im Sudan zu ebnen.