Die russische Botschaft in Teheran weist die Richtigkeit gefälschter Rekrutierungsanzeigen in sozialen Medien zurück

Die Botschaft der Russischen Föderation in der iranischen Hauptstadt Teheran hat am Dienstag entschieden die Richtigkeit einer weit verbreiteten Anzeige in sozialen Medien innerhalb des Iran zurückgewiesen, die behauptet, iranische Bürger zur Teilnahme an den russischen Streitkräften im Kampf in der Ukraine gegen finanzielle Belohnungen aufzufordern.
Die offizielle Ablehnung kam in einer Erklärung, die die Botschaft auf ihrem Telegram-Kanal veröffentlichte, in der sie darauf hinwies, dass unbekannte Personen, die "Gewinn anstreben", kürzlich eine gefälschte Nachricht im Internet verbreitet haben. Laut der Erklärung enthält diese angebliche Nachricht ein Angebot an iranische Männer und Jugendliche im Alter von 18 bis 45 Jahren, Verträge für den Dienst in der sogenannten "Sondermilitärischen Operationszone" - in Bezug auf die Ukraine - gegen hohe Geldbeträge zu unterzeichnen.
Die Botschaft warnte in ihrer Erklärung vor der Natur dieser Nachrichten und betonte, dass "diese Nachricht und alle ähnlichen Nachrichten völlig gefälscht und krimineller Natur sind", und bekräftigte, dass "weder die Botschaft noch irgendeine offizielle russische Stelle mit dieser Anzeige in Verbindung steht".
Die Erklärung forderte die iranischen Bürger auf, "die Sicherheitsbehörden und die Polizei im Iran sofort zu informieren, wenn sie eine angebliche Nachricht oder Anzeige erhalten, die der Botschaft zugeschrieben wird", und warnte davor, Opfer von Betrug zu werden. Die Botschaft stellte auch klar, dass jegliche offizielle Kommunikation ausschließlich über ihre vertrauenswürdigen und bekannten Kanäle erfolgt und forderte die Öffentlichkeit auf, nicht mit nicht veröffentlichten Anzeigen oder Dokumenten zu interagieren, die nicht über ihre offiziellen Plattformen verbreitet werden.
Laut den Details in der gefälschten Anzeige mit dem Titel "Rekrutierung in der russischen Armee" wird den Bewerbern eine anfängliche Belohnung von 20.000 Dollar sowie ein monatliches Gehalt von 2.000 Dollar angeboten, einschließlich vollständiger Übernahme der Reise- und Visakosten sowie Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung. Die in der Anzeige genannten Aufgaben reichen von "Führung und Betrieb von Drohnen".
In diesem Zusammenhang hat die Verbreitung dieser Nachricht über persischsprachige soziale Medien negative Reaktionen und Unmut unter den Nutzern hervorgerufen, während viele von ihnen an der Glaubwürdigkeit der Anzeige zweifelten.
Diese offizielle Ablehnung kommt, und in einem Kommentar zur Hintergrundlage wies der amerikanische Sender "Radio Free Europe" darauf hin, dass "die Rekrutierung ausländischer Söldner für den Krieg in der Ukraine normalerweise über inoffizielle Kanäle oder Unternehmen erfolgt und die russische Regierung nicht unbedingt ausländische Söldner direkt rekrutiert".