Die Europäische Union stuft die iranische Revolutionsgarde als terroristische Organisation ein

Strenge wirtschaftliche Sanktionen
Die Einstufung umfasst die Einfrierung von Geldern und finanziellen Vermögenswerten der Revolutionsgarde innerhalb der EU-Staaten sowie ein Verbot jeglicher finanzieller oder wirtschaftlicher Transaktionen von Einzelpersonen oder Unternehmen aus Europa, als Teil des Systems zur Bekämpfung des Terrorismus. Die Entscheidung tritt sofort nach Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Kontext der Entscheidung
Diese Maßnahme wurde im Kontext zunehmender Spannungen und Vorwürfe ergriffen, die Aktivitäten betreffen, die die Sicherheit und Stabilität in der Region bedrohen. Derzeit sind 13 Personen und 23 Einheiten auf der europäischen "Terrorliste" verzeichnet, die denselben restriktiven Sanktionen unterliegen.
Einfluss der Revolutionsgarde
Die Revolutionsgarde wurde nach der Islamischen Revolution im Jahr 1979 gegründet, um das iranische Regime zu schützen, und kontrolliert weite Teile der Wirtschaft und der Streitkräfte. Sie ist auch für die Verantwortung für Programme zur ballistischen Raketenentwicklung und für das Atomprogramm im Iran zuständig.