Die Europäische Kommission hat heute, am Montag, erklärt, dass die Lage im Sudan äußerst ernst ist und fordert einen sofortigen Stopp der Feindseligkeiten zum Schutz der Zivilbevölkerung. Sie wies darauf hin, dass etwa 30 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen, während rund 9 Millionen aufgrund des anhaltenden Konflikts innerhalb des Landes vertrieben wurden.
Die Kommission verurteilte auch die Angriffe auf humanitäre Hilfskonvois und stellte fest, dass die Rapid Support Forces für die Begehung von Gräueltaten gegen Zivilisten verantwortlich sind.
Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte erwähnte, dass Drohnenangriffe etwa 90 Zivilisten in der Region Kordofan getötet haben, wobei zivile Orte und Gesundheitseinrichtungen ins Visier genommen wurden. Er erklärte, dass etwa 21 Millionen Menschen aufgrund des anhaltenden Krieges seit Mitte 2023 unter schwerer Ernährungsunsicherheit leiden, was die humanitäre Krise im Land verschärft.