Rückgang der Existenz ausländischer IS-Familien im Al-Hol-Lager nach Wechsel der Aufsicht

Rückgang der Zahl ausländischer Familien
Ein Mitarbeiter einer humanitären Organisation erklärte am Donnerstag, dass der Bereich für Ausländer nur noch sehr wenige Personen umfasst, und wies darauf hin, dass nur noch etwa 20 Familien im sogenannten Bereich "Migranten" verblieben sind, der strengen Sicherheitsmaßnahmen unterlag. Dieser Bereich umfasst Frauen und Kinder mit verschiedenen Nationalitäten, hauptsächlich aus Russland, dem Kaukasus und Zentralasien.
Komplexe demografische Struktur im Lager
Das Al-Hol-Lager galt als eines der größten Lager für Familien, die mit dem IS verbunden sind, mit etwa 24.000 Bewohnern, darunter rund 15.000 syrische Vertriebene. Das Lager beherbergte auch etwa 6.300 Frauen und Kinder aus dem Ausland, die aus 42 verschiedenen Ländern stammen, während die meisten ihrer Heimatländer sich weigern, sie aufzunehmen oder in ihre Heimat zurückzubringen.
Schnelle sicherheitspolitische und humanitäre Entwicklungen
Diese Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das Lager administrative und sicherheitspolitische Veränderungen erlebt, während Befürchtungen über mögliche humanitäre und sicherheitspolitische Folgen bestehen, insbesondere angesichts der anhaltenden internationalen Debatte über das Schicksal der Familien ausländischer IS-Mitglieder und die zukünftigen Umgangsformen mit ihnen.