Umfrage zeigt eine Kluft der Hoffnung auf Reichtum: Die Millennials übertreffen die Generation Z in finanzieller Zuversicht
February 27, 2026106 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Eine aktuelle Umfrage der Investmentfirma Charles Schwab hat eine auffällige Diskrepanz in der Sichtweise der Generationen auf ihre finanzielle Zukunft offenbart. Mehr als die Hälfte der Millennials äußerten Vertrauen in ihre Fähigkeit, Wohlstand zu erreichen, im Vergleich zu nur 16 % der Generation Z.
Die Studie, die 1000 Teilnehmer umfasste und sich auf Spar- und Investitionsgewohnheiten konzentrierte, zeigte, dass 54 % der Millennials sich auf dem richtigen Weg fühlen, um Reichtum aufzubauen, während dieser Prozentsatz bei älteren Generationen deutlich zurückging; er lag bei 15 % bei der Generation X, 11 % bei der Babyboomer-Generation und nur 6 % bei der Silent Generation.
Die Studie, die 1000 Teilnehmer umfasste und sich auf Spar- und Investitionsgewohnheiten konzentrierte, zeigte, dass 54 % der Millennials sich auf dem richtigen Weg fühlen, um Reichtum aufzubauen, während dieser Prozentsatz bei älteren Generationen deutlich zurückging; er lag bei 15 % bei der Generation X, 11 % bei der Babyboomer-Generation und nur 6 % bei der Silent Generation.
Investieren macht den Unterschied
Die Ergebnisse hoben eine klare Kluft zwischen dem Verhalten von Investoren und traditionellen Sparern hervor. Investoren waren drei- bis viermal optimistischer als diejenigen, die es vorziehen, Bargeld zu halten, wobei 57 % der Investoren angaben, sie seien auf einem stabilen Weg zum Vermögensaufbau, im Vergleich zu nur 13 % der Bargeldsparer.
Außerdem äußerten 70 % der Investoren, dass sie sich finanziell wohlfühlen, verglichen mit 29 % derjenigen, die sich auf das Sparen ohne Investitionen konzentrieren.
Kultur des Bargeldsparens und psychologische Barrieren
Trotz der Vorteile langfristiger Investitionen neigt das Vereinigte Königreich weiterhin zu einer Kultur des Bargeldsparens, da nur eine von drei Personen derzeit ihr Geld in Anlageinstrumente investiert.
Die Studie wies darauf hin, dass die größten Hindernisse für den Einstieg in den Aktienmarkt die Angst vor Verlusten, die hohen Lebenshaltungskosten und die Notwendigkeit sind, Liquidität für Notfälle zu halten.
Optimismus stößt auf die Realität der Lebenshaltungskosten
Trotz des relativ hohen Optimismus der Millennials haben wirtschaftliche Druckfaktoren, insbesondere Inflation und steigende Lebenshaltungskosten, mehr als die Hälfte der britischen Haushalte dazu veranlasst, ihre Spar- oder Investitionsbeiträge zu reduzieren oder sogar vorübergehend auszusetzen.
In einem Kommentar zu den Ergebnissen sagte Richard Flynn, der Geschäftsführer des Unternehmens, dass Investieren — selbst mit kleinen Beträgen — ein effektives Werkzeug zum Aufbau finanzieller Sicherheit auf lange Sicht sein kann, jedoch macht die Krise der Lebenshaltungskosten es vielen schwer, diesen Ehrgeiz in greifbare Realität umzusetzen.
Zwischen Ehrgeiz und Vorsicht
Die Ergebnisse der Umfrage spiegeln eine auffällige Paradoxie wider: Die Millennials, trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen und Lebensdrucke, behalten ein höheres Maß an Optimismus für ihre finanzielle Zukunft im Vergleich zu anderen Generationen, während die Generation Z vorsichtiger und weniger zuversichtlich in Bezug auf die Möglichkeit des Wohlstandes unter den aktuellen Bedingungen zu sein scheint.