Stabilisierung der Goldpreise amid gemischten Erwartungen an die US-Zinsreduktion

Die Goldpreise stabilisierten sich am Donnerstag, den 27. November, nachdem sie in der vorherigen Sitzung die höchsten Werte seit etwa zwei Wochen erreicht hatten, während die Investoren die Möglichkeiten einer Zinssenkung durch die US-Notenbank im kommenden Dezember bewerten.
Der Goldpreis fiel in den Spot-Märkten leicht um 0,2 % und stabilisierte sich bei 4154,09 US-Dollar pro Unze, während die Futures-Kontrakte für Gold mit Lieferung im Dezember um 0,3 % auf 4151,20 US-Dollar pro Unze sanken.
Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund widersprüchlicher Signale von den Verantwortlichen der US-Notenbank. Einige Beamte, darunter John Williams und Christopher Waller, deuteten an, dass eine Zinssenkung im nächsten Monat aufgrund der Schwäche des Arbeitsmarktes gerechtfertigt sein könnte, was sich auch auf den Druck auf die Renditen von Staatsanleihen auswirkte.
Im Gegensatz dazu steht diese Tendenz weiterhin im Widerspruch zu anderen Beamten innerhalb der Notenbank, die eine Abwarten-Strategie bevorzugen und eine Lockerung der Geldpolitik bis zu einem klaren Rückgang der Inflation auf das Zielniveau von 2 % vermeiden möchten.
Andererseits äußerte Kevin Hassett, der Hauptkandidat für die Nachfolge von Jerome Powell, in einer neuen Erklärung: "Die aktuellen Zinssätze sind hoch und sollten gesenkt werden", was mit den Ansichten von Präsident Donald Trump übereinstimmt.
Marktinstrumente wie "Fed Watch" spiegeln diese hitzige Debatte wider, da die Märkte derzeit die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Notenbank im Dezember auf 85 % schätzen.
In diesem Zusammenhang fiel der Silberpreis um 0,9 % auf 52,89 US-Dollar pro Unze. Währenddessen stieg der Platinpreis um 1,4 % auf 1611,04 US-Dollar pro Unze, während Palladium um 0,9 % auf 1409,87 US-Dollar pro Unze fiel.