Schneesturm trifft Österreich: 5 Tote und Chaos auf den Straßen und bei der Stromversorgung

Ein heftiger Schneesturm traf gestern, am Freitag, Österreich und hinterließ fünf Tote sowie weitreichendes Chaos im Verkehr und massive Stromausfälle, nachdem der Schnee das Land mit einer dichten Schicht von bis zu 40 Zentimetern bedeckte.
Im Detail gab die Polizei den Tod eines 53-jährigen Mannes bekannt, der in einem Wohnkomplex in der Stadt Linz im Norden des Landes von einem Schneepflug erfasst wurde, in einem tragischen Vorfall, der die Gefahren der Wetterbedingungen widerspiegelt.
Zudem kamen vier Skifahrer bei Lawinen in dem bergigen Bundesland Tirol ums Leben, was die Zahl der Lawinentoten in Österreich seit Beginn des Winters auf 21 erhöhte.
Die Behörden in Tirol appellierten an die Skifahrer, unpräparierte Pisten zu meiden, und warnten, dass die Gefahr von Lawinen in den kommenden Tagen weiterhin hoch bleiben wird, da der Schnee in den Bergregionen weiter anhäuft.
Der Sturm, der seit Donnerstag wütet, führte in mehreren Städten zu teilweisem Stillstand, insbesondere im Südosten des Landes, wo weitreichende Warnungen ausgegeben wurden, insbesondere in den Gebieten rund um Graz.
In der Hauptstadt Wien wurden die Flüge am Morgen für mehrere Stunden ausgesetzt, bevor sie gegen Mittag wieder aufgenommen wurden, während es weiterhin zu Verspätungen und Verwirrungen im Flugplan kam.
Auch die Außenringstraße (A21) wurde für Stunden gesperrt, während Teile der Autobahnen aufgrund von Schneeverwehungen, steckengebliebenen Lastwagen und eingeschränkter Sicht unpassierbar wurden, was die Fortbewegung zusätzlich erschwerte.
Die Auswirkungen des Sturms spiegelten sich auch im Stromnetz wider, da Energieunternehmen von Stromausfällen in mehreren Gebieten im Süden und Osten des Landes berichteten, insbesondere in der Steiermark, wo etwa 30.000 Haushalte ohne Strom waren.
Die Auswirkungen des Sturms beschränkten sich nicht nur auf Österreich, sondern erstreckten sich auch auf das benachbarte Slowenien, wo etwa 40.000 Haushalte betroffen waren, und im Nordosten des Landes kam es zu erheblichen Störungen der Infrastruktur und des Verkehrs, so lokale Medien.
Die Behörden bleiben in höchster Alarmbereitschaft, während die Wetterwarnungen weiterhin bestehen, während die Bewohner auf eine Beruhigung des Sturms warten, inmitten von Ängsten vor erneuten Lawinen und weiteren Unterbrechungen der grundlegenden Dienstleistungen.