Neue Studie entschlüsselt das Rätsel der extremen Winde auf dem Planeten Venus
November 29, 2025818 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Eine aktuelle wissenschaftliche Studie hat eine lang erwartete Erklärung für eines der geheimnisvollsten Rätsel in unserem Sonnensystem enthüllt: Wie das gewalttätige Wettersystem auf dem Planeten Venus entsteht, wo Winde mit Geschwindigkeiten von über 100 Metern pro Sekunde wehen – Werte, die die stärksten Erdbeben um ein Vielfaches übertreffen.
Das Merkwürdige an diesem Phänomen ist, dass die Atmosphäre der Venus sich mit einer Geschwindigkeit dreimal schneller dreht als der Planet selbst, was als "superschnelle Rotation" bekannt ist und Wissenschaftler seit Jahrzehnten verwirrt. Während die Venus 243 Erdtage benötigt, um eine vollständige Umdrehung um ihre Achse zu vollziehen, vollendet ihre Atmosphäre einen vollständigen Zyklus in nur vier Tagen.
Laut der in der Zeitschrift AGU Advances veröffentlichten Studie liegt das Geheimnis nicht in den Winden selbst, sondern in einem täglichen Gezeitenzyklus, der durch die Sonnenwärme erzeugt wird und als riesiger Motor fungiert, der die Atmosphäre von der extrem heißen Tagseite zur kühleren Nachtseite drängt, was starke, kontinuierliche Strömungen erzeugt, die als konstante Energiepumpe fungieren.
Das Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Dixin Lai von der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technologie stützte sich auf Daten, die von den Raumsonden "Venus Express" der Europäischen Raumfahrtagentur und "Akatsuki" der Japanischen Raumfahrtagentur über einen Zeitraum von 16 Jahren gesammelt wurden, sowie auf hochpräzise digitale Simulationsmodelle.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Wissenschaftler zuvor dachten, wiederkehrende Wetterbedingungen, die zweimal täglich auftreten, seien der Hauptmotor der superschnellen Rotation, doch die neue Studie bestätigt, dass der tägliche Gezeitenzyklus der Hauptverantwortliche für die Energiezufuhr in die oberen Wolkenschichten ist, was die Winde in einem ständigen Beschleunigungszustand hält.
Diese Ergebnisse eröffnen ein neues Fenster zum Verständnis des Verhaltens von Atmosphären auf langsam rotierenden Planeten, sowohl innerhalb unseres Sonnensystems als auch außerhalb, während weiterhin Fragen zu den Dynamiken des extremen Klimas der Venus offen bleiben und ob ähnliche Prozesse die Entwicklung erdähnlicher Planeten an anderen Orten im Universum beeinflussen könnten.
Das Merkwürdige an diesem Phänomen ist, dass die Atmosphäre der Venus sich mit einer Geschwindigkeit dreimal schneller dreht als der Planet selbst, was als "superschnelle Rotation" bekannt ist und Wissenschaftler seit Jahrzehnten verwirrt. Während die Venus 243 Erdtage benötigt, um eine vollständige Umdrehung um ihre Achse zu vollziehen, vollendet ihre Atmosphäre einen vollständigen Zyklus in nur vier Tagen.
Laut der in der Zeitschrift AGU Advances veröffentlichten Studie liegt das Geheimnis nicht in den Winden selbst, sondern in einem täglichen Gezeitenzyklus, der durch die Sonnenwärme erzeugt wird und als riesiger Motor fungiert, der die Atmosphäre von der extrem heißen Tagseite zur kühleren Nachtseite drängt, was starke, kontinuierliche Strömungen erzeugt, die als konstante Energiepumpe fungieren.
Das Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Dixin Lai von der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technologie stützte sich auf Daten, die von den Raumsonden "Venus Express" der Europäischen Raumfahrtagentur und "Akatsuki" der Japanischen Raumfahrtagentur über einen Zeitraum von 16 Jahren gesammelt wurden, sowie auf hochpräzise digitale Simulationsmodelle.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Wissenschaftler zuvor dachten, wiederkehrende Wetterbedingungen, die zweimal täglich auftreten, seien der Hauptmotor der superschnellen Rotation, doch die neue Studie bestätigt, dass der tägliche Gezeitenzyklus der Hauptverantwortliche für die Energiezufuhr in die oberen Wolkenschichten ist, was die Winde in einem ständigen Beschleunigungszustand hält.
Diese Ergebnisse eröffnen ein neues Fenster zum Verständnis des Verhaltens von Atmosphären auf langsam rotierenden Planeten, sowohl innerhalb unseres Sonnensystems als auch außerhalb, während weiterhin Fragen zu den Dynamiken des extremen Klimas der Venus offen bleiben und ob ähnliche Prozesse die Entwicklung erdähnlicher Planeten an anderen Orten im Universum beeinflussen könnten.