Mojtaba Khamenei sorgt für Kontroversen nach Enthüllung seines Besitzes von zwei Luxuswohnungen in der Nähe der israelischen Botschaft in London
March 8, 2026414 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Ein kürzlich veröffentlichter Bericht hat weitreichende Kontroversen ausgelöst, nachdem bekannt wurde, dass Mojtaba Khamenei zwei Luxuswohnungen im westlichen Kensington in London besitzt, die direkt auf das Gebäude der israelischen Botschaft blicken, während sein Name als einer der möglichen Nachfolger seines verstorbenen Vaters Ali Khamenei gehandelt wird.
Zwei Luxuswohnungen im Wert von über 50 Millionen Pfund
Nach einer Untersuchung, die von der Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlicht wurde, befinden sich die beiden Wohnungen in den sechsten und siebten Etagen eines luxuriösen Wohngebäudes, deren Wert auf über 50 Millionen Pfund geschätzt wird.
Die Wohnungen verfügen auch über Dienstbotenunterkünfte im Erdgeschoss und liegen nur wenige Schritte vom Kensington Palace entfernt, dem offiziellen Wohnsitz von Prinz William und Kate Middleton.
Berichten zufolge besitzt Khameneis Sohn, der 56 Jahre alt ist, die Immobilien seit 2014, jedoch wurde sein Besitz erst nach einer fast einjährigen Untersuchung bekannt.
11 weitere Immobilien über eine Scheinfirma
Die Untersuchung ergab auch, dass Mojtaba Khamenei 11 weitere luxuriöse Immobilien im nördlichen Londoner Stadtteil Hampstead besitzt, und zwar über eine Scheinfirma namens Birch Ventures Limited, die auf der Isle of Man registriert ist.
Die Dokumente zeigen, dass diese Immobilien über einen Strohmann namens "Ansari" gekauft wurden und der Gesamtwert des Immobilienkaufs im Jahr 2013 etwa 73 Millionen Pfund betrug.
Verdacht auf Überwachung der israelischen Botschaft
Der Terrorismus-Experte Roger MacMillan erklärte, dass die Lage der beiden Wohnungen in der Nähe der israelischen Botschaft – weniger als 50 Meter entfernt – eine Überwachung der Mitarbeiter und Besucher ermöglichen könnte.
Er erläuterte, dass der Standort auch das Abhören von Geräuschen aus dem Außenbereich der Botschaft oder den Einsatz fortschrittlicher Techniken zur Überwachung des Gebäudes ermöglichen könnte.
Einziehung der Immobilien durch britischen Beschluss
Die Dokumente zeigen, dass alle 13 Immobilien, einschließlich der beiden in Kensington, seit Oktober 2025 von der britischen Schatzkammer unter Beschlagnahme stehen, was den Verkauf oder die Verfügung über sie verhindert.
Festnahmen im Zusammenhang mit Spionageverdacht
Die Enthüllung dieser Informationen fiel mit der Ankündigung der britischen Behörden zusammen, dass mehrere Iraner im Norden Londons festgenommen wurden, da sie verdächtigt werden, an Spionageaktivitäten für iranische Geheimdienste beteiligt zu sein.
Berichten zufolge wurden vier Personen im Norden Londons festgenommen, während sechs weitere in der Region Harrow festgenommen wurden, da sie verdächtigt werden, die Verdächtigen unterstützt und geholfen zu haben.