Erdogan: Antisemitismus ist ein Verbrechen, das nicht gerechtfertigt werden kann.. und Islamophobie bedroht das Zusammenleben der Völker
March 11, 2026143 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Anstieg religiöser Hassbekundungen in der Welt verurteilt und betont, dass Antisemitismus "ein bösartiges Verbrechen ist, das unter keinen Umständen gerechtfertigt werden kann".
Die Aussagen des türkischen Präsidenten kamen während eines interreligiösen Iftar-Essens in der Hauptstadt Ankara, wo er die Notwendigkeit betonte, allen Formen von Anstiftung und Diskriminierung aufgrund von Religion entgegenzutreten.
Die Aussagen des türkischen Präsidenten kamen während eines interreligiösen Iftar-Essens in der Hauptstadt Ankara, wo er die Notwendigkeit betonte, allen Formen von Anstiftung und Diskriminierung aufgrund von Religion entgegenzutreten.
Religiöser Hass bedroht das Zusammenleben
Erdogan erklärte, dass der auf religiöser Identität basierende Hass nicht nur eine bestimmte Gruppe ins Visier nehme, sondern die Grundlagen des Zusammenlebens zwischen Völkern und Kulturen bedrohe.
Er sagte in seiner Rede: "So wie Islamophobie ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist, ist auch Antisemitismus ein Verbrechen, und es ist ein Übel, das nicht als vernünftig oder legitim betrachtet werden kann".
Er betonte, dass die Bekämpfung dieser Phänomene eine grundsätzliche Haltung sein sollte, die nicht politischen oder situativen Berechnungen unterliegt.
Warnung vor zunehmender Islamophobie
Der türkische Präsident warnte vor der Zunahme von Islamophobie in den letzten Jahren und betrachtete sie als eine echte Herausforderung für das Zusammenleben verschiedener Gemeinschaften.
Er wies darauf hin, dass die Erlaubnis zur Verbreitung von Hassreden zu zunehmenden Wellen von Gewalt und Extremismus innerhalb der Gesellschaften führen könnte.
Entfernung der Nachrichtenmeldung wirft Fragen auf
In diesem Zusammenhang hat die Löschung des Berichts über Erdogans Aussagen durch die regierungsnahe Zeitung Yeni Şafak, kurz nach der Veröffentlichung, Fragen in den Medien aufgeworfen.
Es gab keine offizielle Erklärung zu den Gründen für die Rücknahme der Nachricht, obwohl die Seite als eine der prominentesten Medienplattformen gilt, die die Regierung unterstützt.
Aussagen inmitten regionaler Spannungen
Die Aussagen Erdogans kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen im Nahen Osten zunehmen, mit Warnungen und zunehmenden Berichten über die Möglichkeit einer Ausweitung des regionalen Konflikts angesichts der laufenden militärischen Eskalation.