Meshaal enthüllt die Hintergründe der Waffenverhandlungen in Gaza: Lange Waffenruhe und internationale Truppen unter den Vorschlägen
February 8, 2026110 AufrufeLesezeit: 3 Minuten

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Der Präsident der Hamas im Ausland, Khaled Meshaal, bestätigte, dass die Palästinenser nach zwei Jahren Krieg im Gazastreifen in komplexen humanitären Verhältnissen leben, und betonte, dass das Ende der militärischen Operationen nicht das Ende des Leidens bedeutet, angesichts der fortdauernden, was er als Verletzungen bezeichnete, und der Verzögerungen bei den Wiederaufbau- und Erholungsbemühungen.
Meshaal äußerte sich während seiner Teilnahme am siebzehnten Al-Jazeera-Forum in Doha unter dem Titel "Die palästinensische Frage und die regionalen Gleichgewichte" und forderte einen dringenden humanitären Einsatz, der die Bereitstellung von Hilfe und Unterkünften umfasst und den Bewohnern des Gazastreifens ermöglicht, ihr normales Leben wiederherzustellen.
Komplexe Themen warten auf eine Lösung
Meshaal wies darauf hin, dass die nächste Phase komplexe Diskussionen über mehrere Hauptthemen umfassen wird, darunter Abrüstung, die Rolle internationaler Truppen, die Zukunft der Verwaltung des Gazastreifens sowie die Frage des Rückzugs der israelischen Truppen.
Er erklärte, dass die Hamas zusammen mit anderen palästinensischen Kräften an der Entwicklung politischer Ansätze arbeitet, die auf einer gemeinsamen nationalen Vision basieren, um diese Fragen zu behandeln und die Stabilität im Gazastreifen wiederherzustellen.
Die Anerkennung des palästinensischen Staates reicht nicht aus
Meshaal betrachtete die jüngsten Entwicklungen als Anlass, die Frage des palästinensischen Staates auf der internationalen Bühne neu zu stellen, betonte jedoch, dass politische Anerkennung allein keine echte Lösung bietet, es sei denn, sie wird zu einer praktischen Realität, die die Besatzung beendet und die Wurzeln des Konflikts angeht.
Er bestätigte, dass der Kern der Krise in der fortdauernden Besatzung liegt und dass jeder politische Weg von diesem Punkt ausgehen muss, um eine umfassende und nachhaltige Lösung zu gewährleisten.
Die Sicht der Hamas auf die Waffenfrage
In Bezug auf die Waffenfrage der palästinensischen Fraktionen sagte Meshaal, dass der Vorschlag zur Abrüstung unter fortdauernder Besatzung ein Versuch sei, die Palästinenser zu schwächen, und dass Widerstand ein legitimes Recht der unter Besatzung lebenden Völker gemäß historischen Erfahrungen sei.
Er fügte hinzu, dass die Bewegung dieses Thema über regionale Vermittler, darunter Katar, die Türkei und Ägypten, sowie über indirekte Kontakte mit den Vereinigten Staaten über Vermittlungskanäle diskutiert hat.
Internationale Verständigung und Vorschläge zur Gewährleistung der Stabilität
Meshaal enthüllte, dass die Vermittler Verständnis für die Position der Hamas in Bezug auf die Waffenfrage zeigten und dass es Ideen gibt, die Sicherheitsgarantien anstelle von politischen Druckmaßnahmen anbieten.
Er erklärte, dass unter den vorgeschlagenen Maßnahmen die Stationierung internationaler Friedenskräfte an den Grenzen sowie eine langfristige Waffenruhe, die von fünf bis zehn Jahren dauern könnte, um Stabilität zu gewährleisten und eine Wiederbelebung der Konflikte zu verhindern, in Betracht gezogen werden.
Vorwürfe gegen Israel, die Palästinenser zu entwaffnen
Meshaal beschuldigte Israel, die Palästinenser ihrer Waffen zu berauben, und betonte, dass das grundlegende Problem nicht in den Garantien liegt, die die Fraktionen anbieten, sondern in den israelischen Politiken, die, wie er es beschreibt, darauf abzielen, ein Chaos innerhalb der palästinensischen Arena zu schaffen.
Aufruf zu einem ausgewogeneren internationalen Handeln
Meshaal schloss seine Äußerungen mit einem Aufruf zu einer objektiveren internationalen Rolle im Umgang mit der palästinensischen Frage ab und forderte die Vereinigten Staaten und die europäischen Länder auf, daran zu arbeiten, die Wurzeln des Konflikts ohne Voreingenommenheit zu behandeln, um zu einer umfassenden politischen Lösung zu gelangen.