Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, lobte den amerikanischen Präsidenten Donald Trump und bezeichnete ihn als einen Führer, der ernsthaft Frieden anstrebt, und stellte fest, dass seine Vermittlungsversuche im Ukraine-Konflikt effektiver geworden sind. Medwedew erklärte, dass Trump danach strebt, seinen Namen als "Friedenspräsident" zu verewigen, was die Kommunikation mit der amerikanischen Seite produktiver macht.
Gleichzeitig äußerte Medwedew Bedenken hinsichtlich der amerikanischen Atom-U-Boote, deren Stationierung Trump zuvor in der Nähe der russischen Küsten angekündigt hatte, und wies darauf hin, dass Moskau bisher keine Anzeichen dafür festgestellt hat. Er fügte hinzu, dass Russland einen militärischen Sieg im Ukraine-Krieg erwartet und darauf bedacht ist, weitere Konflikte zu vermeiden.
Medwedew sprach auch über Trumps Umgang mit den amerikanischen Institutionen und bezeichnete ihn als mutig, was manchmal positive Ergebnisse bringt. Er bemerkte, dass das Chaos, das mit Trumps Verhalten verbunden ist, nicht ganz zutreffend ist, und scherzte, dass man Trump verstehen müsse, indem man auf seinen geschäftlichen Hintergrund schaut, gemäß einem alten russischen Witz, der besagt, dass "es keinen ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter gibt".
Dies geschieht im Kontext der Vorbereitungen für eine neue Runde russisch-ukrainischer Verhandlungen unter amerikanischer Vermittlung in Abu Dhabi, mit dem Ziel, eine Lösung zu finden, die den seit Jahren andauernden Konflikt beendet.