Der iranische Außenminister Abbas Zarif erklärte, dass sein Land bereit sei, jede mögliche Bodeninvasion der Vereinigten Staaten zu konfrontieren und betonte, dass Teheran derzeit nicht an einem Waffenstillstand interessiert sei und keinen Sinn in Verhandlungen mit Washington unter den aktuellen Entwicklungen sehe.
Zarif erläuterte in einem Interview mit NBC News am Donnerstag, dass der Angriff auf den Iran während der Verhandlungen das Vertrauen in zukünftige Gespräche mit den Vereinigten Staaten untergraben habe und fügte hinzu, dass Teheran keinen Grund sehe, den Dialog nach dem, was er als amerikanischen Angriff während des Verhandlungsprozesses bezeichnete, wieder aufzunehmen.
Der iranische Außenminister wies darauf hin, dass sein Land derzeit nicht beabsichtige, die Straße von Hormuz zu schließen, erklärte jedoch, dass alle Optionen auf dem Tisch liegen könnten, wenn der Krieg und die militärische Eskalation in der Region anhalten.
Zarif bestätigte auch, dass er seit letzter Woche keinen Kontakt zu den amerikanischen Beamten Steve Mnuchin oder Jared Kushner hatte und betonte, dass es derzeit keine laufenden Hinterkanäle zwischen den beiden Seiten gebe.