Irak bestätigt Verbot der Nutzung seines Territoriums in Konflikten und erörtert die Auswirkungen der regionalen Eskalation
March 2, 202639 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Der irakische Premierminister Mohammed Shia' al-Sudani bekräftigte das Engagement des Irak, jegliche sicherheitspolitische Eskalation zu verhindern, und betonte, dass das Land nicht als Ausgangspunkt für regionale oder internationale Konflikte dienen wird.
Dies geschah während der Leitung einer außerordentlichen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates, die der Diskussion über die sich schnell entwickelnden sicherheitspolitischen Entwicklungen in der Region angesichts der zunehmenden militärischen Spannungen gewidmet war.
Al-Sudani, in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Streitkräfte, betonte die Notwendigkeit, dass die Sicherheitskräfte jeglichen Versuchen entgegenwirken, die die Sicherheit und Stabilität gefährden oder den Irak in die laufenden Konflikte in der Region hineinziehen könnten.
Die Sitzung bestätigte auch, dass der Staat verpflichtet ist, diplomatische Missionen und kritische Einrichtungen im Land zu schützen, und betonte, dass keine Angriffe auf diese erlaubt werden, im Rahmen der rechtlichen und internationalen Verpflichtungen des Irak.
Die Sitzung sprach auch die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen einer Ausweitung militärischer Operationen in der Region an, wobei zuständige Minister für Energie- und Handelsfragen die Realität der Produktion von Kraftstoffen und Elektrizität sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Nahrungsmittelsicherheit und zur Gewährleistung der Marktstabilität erörterten.
Der Rat stellte am Ende der Sitzung fest, dass die Entscheidung über Frieden und Krieg sowie militärische Bewegungen ausschließlich in den Händen der verfassungsmäßigen staatlichen Institutionen bleibt, um die innere Stabilität zu wahren und den Irak von den zunehmenden regionalen Konflikten zu isolieren.