Gold springt um 1,6% mit zunehmenden Spannungen im Nahen Osten

Die Goldpreise sind heute, am Mittwoch, stark gestiegen und verzeichneten einen Anstieg von 1,6% im Spot-Handel auf 5168,69 Dollar pro Unze, nachdem sie am Dienstag stark auf das niedrigste Niveau seit dem 20. Februar gefallen waren.
Diese Bewegung spiegelt die zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten wider, nach den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran, was die Investoren dazu veranlasste, sichere Häfen zu suchen.
Auch die US-Futures für Gold mit Lieferung im April stiegen um 1,1% auf 5178,40 Dollar.
Im Gegensatz dazu fiel Gold in der vorherigen Sitzung um mehr als 4% aufgrund des Anstiegs des Dollars und der sinkenden Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung angesichts von Inflationsängsten.
Elia Spivak, Leiter der globalen Makroökonomie bei Tasty Live, sagte:
"Es wäre nicht überraschend, wenn Gold diese Bewegungen über mehrere Tage ignoriert, es neigt dazu, seinen eigenen Weg zu gehen und bleibt flexibel, unabhängig von der Dollar-Performance."
Auch andere Edelmetalle verzeichneten bemerkenswerte Anstiege:
• Silber stieg um 3,5% auf 84,92 Dollar pro Unze, nachdem es am Dienstag um mehr als 8% gefallen war.
• Platin stieg um 2,7% auf 2139,56 Dollar pro Unze.
• Palladium stieg um 1,6% auf 1673,87 Dollar pro Unze.
In diesem Zusammenhang stiegen die Preise für Öl und Gas weltweit aufgrund von Störungen bei den Energieexporten aus dem Nahen Osten nach den Angriffen Teherans auf Schiffe und Energieanlagen, was Katar und den Irak zwang, die Produktion einzustellen und die Schifffahrt im Golf zu stören.
Dieser Anstieg der Energiepreise verstärkte die Inflationsängste und wirkte sich negativ auf die globalen Aktienmärkte aus.
Analyst Christopher Wong von OCBC sagte:
"Der Anstieg der Ölpreise aufgrund der geopolitischen Spannungen im Iran erhöht die Sorgen über die Inflation und kompliziert die Erwartungen hinsichtlich der geldpolitischen Lockerung."
Was die Geldpolitik betrifft, deutet das FedWatch-Tool der CME Group auf die Erwartungen der Investoren hin, dass die US-Notenbank die Zinssätze bei ihrem nächsten Treffen am 18. März unverändert lassen wird.