Die deutsche "Spectrum"-Rakete erleidet einen frühen Absturz nach ihrem Start aus Norwegen.

March 31, 2025304 AufrufeLesezeit: 2 Minuten
Die deutsche "Spectrum"-Rakete erleidet einen frühen Absturz nach ihrem Start aus Norwegen.

Die norwegische Raumfahrtbasis Andøya im arktischen Raum erlebte den Absturz der experimentellen Rakete "Spectrum" etwa 40 Sekunden nach dem Start, bei dem ersten Versuch, ein orbitales Fahrzeug von europäischem Boden aus zu starten, am Sonntag, den 30. März 2025.

Der Vorfall ereignete sich während des Testflugs, der von dem deutschen Start-up "Isar Aerospace" durchgeführt wurde, das darauf abzielte, die orbitalen Startfähigkeiten der Rakete zu testen, die für den Transport von kleinen und mittleren Satelliten konzipiert ist.

Das Unternehmen bestätigte, dass der Flug, obwohl er das Hauptziel nicht erreichte, eine große Menge an Daten lieferte, die zur Entwicklung zukünftiger Technologien beitragen werden.

Die "Spectrum" startete von der Startrampe ohne Nutzlast, als erster Schritt zur Prüfung ihrer integrierten Systeme, bevor zu fortgeschritteneren Phasen übergegangen wird.

Dieser Start erfolgt im Rahmen des europäischen Wettbewerbs um den Zugang zum Satellitenstartmarkt, der derzeit von Unternehmen wie dem amerikanischen "SpaceX" und dem europäischen "Arianespace" dominiert wird.

Länder wie Norwegen, Schweden und Großbritannien streben an, sich in dieser wachsenden Branche zu positionieren, indem sie lokale Startplattformen entwickeln, wie die schwedische Basis "Esrange" und den Raumhafen "Saxaford" in Schottland.

Die deutsche Raumfahrtindustrie (BDLI) betonte, dass solche Versuche notwendig sind, um die Raumfahrtunabhängigkeit Europas zu gewährleisten. Marie-Christine von Han, die Geschäftsführerin des Verbands, sagte: "Wir sollten uns nicht vollständig auf Projekte wie 'Starlink' verlassen, sondern unsere eigene Infrastruktur entwickeln."

"Isar Aerospace" war nicht das einzige Unternehmen, das auf Hindernisse stieß; das britische Unternehmen "Saxaford" erlitt im vergangenen Jahr einen Rückschlag, als eine ihrer Raketen während der Tests explodierte.

Das Unternehmen strebt weiterhin an, seinen ersten Satelliten bis zum dritten Quartal 2025 zu starten, während Schweden hofft, seinen ersten Start noch in diesem Jahr durchzuführen.

Es sei erwähnt, dass die Rakete "Spectrum" für den Transport von Satelliten mit einem Gewicht von bis zu einem metrischen Ton konzipiert ist, was sie zu einem potenziellen Wettbewerber im kommerziellen Startmarkt macht; trotz des anfänglichen Misserfolgs wird dieser Schritt als Teil eines längeren Prozesses zur Stärkung der europäischen Fähigkeiten im Bereich Raumfahrt angesehen.

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