Ägypten: Video von der Überfahrt zweier Kinder in Assiut löst breite Wut aus

Ein auf sozialen Medien verbreitetes Video hat eine Welle der Empörung in Ägypten ausgelöst, nachdem es den Moment dokumentierte, in dem ein "Mikrobus" zwei Kinder überfuhr, während sie die Straße im Dorf Darnaka im Bezirk Assiut überquerten. Dieser Vorfall erschütterte die öffentliche Meinung und brachte die Diskussion über Verkehrsvergehen und das Fahren ohne Führerschein zurück.
Die Einzelheiten des Vorfalls gehen auf einen Verkehrsstreit zurück, der zwischen dem Fahrer eines Privatwagens und dem Fahrer des Mikrobus entstand, aufgrund eines Streits über das Vorfahrtsrecht.
Während der Streit eskalierte, versuchte der Fahrer des Mikrobus, mit überhöhter Geschwindigkeit vom Ort des Streits zu fliehen, verlor jedoch die Kontrolle über das Fahrzeug, was dazu führte, dass er zwei Kinder überfuhr, die in diesem Moment die Straße überquerten.
Das blieb jedoch nicht ohne Folgen, denn der Mikrobus raste weiter und prallte gegen die Fassade eines Geschäfts im Dorf, bevor der Fahrer floh, während unter den Anwohnern Panik und Schrecken herrschten.
Die Dorfbewohner eilten, um die beiden Kinder ins Krankenhaus zu bringen, wo medizinische Untersuchungen zeigten, dass sie Prellungen und verschiedene Brüche erlitten hatten, während unter den Anwohnern große Wut und Unzufriedenheit herrschten, die eine Bestrafung des Verursachers forderten.
In einer offiziellen Erklärung gab das ägyptische Innenministerium bekannt, dass die Sicherheitsbehörden ihre Ermittlungen sofort nach der Verbreitung des Videos intensiviert hatten und innerhalb weniger Stunden die Identität der beiden Streitparteien ermitteln und festnehmen konnten.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer des Mikrobus, der für den Vorfall verantwortlich war, keinen Führerschein besaß, und es wurden die notwendigen rechtlichen Schritte gegen ihn eingeleitet. Außerdem wurde die Staatsanwaltschaft informiert, die mit den Ermittlungen begann, um die Umstände des Vorfalls zu klären und die erforderlichen rechtlichen Entscheidungen zu treffen.
Der Vorfall wird weiterhin intensiv in sozialen Medien verfolgt, während Forderungen nach einer verstärkten Verkehrskontrolle und einem Verbot des Fahrens ohne Führerschein laut werden, um das Leben unschuldiger Menschen, insbesondere von Kindern, zu schützen.