Bezschikian: Wir sind an das Fatwa von Khamenei gebunden und werden keine Atomwaffen besitzen
February 26, 202667 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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Der iranische Präsident Masoud Bezschikian hat erneut betont, dass sein Land nicht daran interessiert ist, Atomwaffen zu entwickeln, und hat die Verpflichtung zur Fatwa des obersten Führers Ali Khamenei bekräftigt, die die Herstellung dieser Art von Waffen verbietet.
Antwort auf amerikanische Vorwürfe
Die Aussagen von Bezschikian kamen als indirekte Antwort auf die Positionen der amerikanischen Verwaltung, die Teheran beschuldigt, militärische nukleare Fähigkeiten anstreben zu wollen.
Der iranische Präsident sagte am Donnerstag, dass der Iran "nicht daran interessiert ist, Atomwaffen zu besitzen", und betonte gleichzeitig, dass "keine Macht unser Land stürzen kann".
Vorschlag über Oman an Washington
Zur gleichen Zeit haben gut informierte iranische Quellen enthüllt, dass Teheran einen Vorschlag über den omanischen Außenminister Badr al-Busaidi an die Vereinigten Staaten übermittelt hat, wie von der Nachrichtenagentur "IRNA" berichtet.
Die Quellen fügten hinzu, dass der iranische Vorschlag darauf abzielt, den friedlichen Charakter des Atomprogramms zu bestätigen, und dass eine Ablehnung durch Washington "Unaufrichtigkeit" im Verhandlungsprozess widerspiegeln würde, und dass die amerikanischen Aufrufe zur Diplomatie nur ein politisches Manöver sein könnten.
Dritte Runde der Gespräche
Diese Entwicklungen kommen kurz vor Beginn der dritten Runde der indirekten Atomgespräche zwischen Teheran und Washington, während die amerikanischen Vorwürfe an den Iran, Atomwaffen anstreben zu wollen, weiterhin bestehen.
Die iranische Delegation unter der Leitung des Außenministers Abbas Araqchi hat die diplomatische Mission des Oman in Genf erreicht, um an den Verhandlungen teilzunehmen.
Der oberste Führer Ali Khamenei hat das letzte Wort in der Angelegenheit des iranischen Atomprogramms und hatte zu Beginn des Jahrtausends eine Fatwa erlassen, die die Herstellung von Atomwaffen verbietet, an die Teheran immer wieder betont, dass es sich hält.