Strategische Partnerschaft schenkt Latakia einen neuen Kai
August 20, 2025790 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

Schriftgröße:
16
Rudolf Jack Saada, der Vorsitzende der französischen Riesenfirma "CMA CGM", traf sich im Volkspalast mit dem syrischen Präsidenten Ahmad al-Shara. Das Treffen war nicht nur ein routinemäßiger Besuch, sondern ein neuer Meilenstein in der Wiederbelebung der syrischen Häfen, die durch Jahre des Krieges und der Blockade erschöpft wurden.
Die angekündigte Vereinbarung stellt mehr als nur einen Investitionsvertrag dar; sie deutet auf einen radikalen Wandel in der syrischen Wirtschaftspolitik hin.
Die zweite Phase des Projekts bedeutet nicht nur den Bau eines neuen Kais, sondern ist eine praktische Erklärung für die Rückkehr Syriens auf die internationale Seekarte. Die vereinbarte Summe - 230 Millionen Euro über 30 Jahre - ist nicht nur ein finanzieller Wert, sondern ein Vertrauensvotum für die Zukunft der syrischen Wirtschaft.
Bemerkenswert an der Vereinbarung sind die enthaltenen Klauseln. Die internationale Schiedsgerichtsbarkeit über die Internationale Handelskammer in London bietet nicht nur rechtlichen Schutz für die französische Investition, sondern sendet auch eine beruhigende Botschaft an ausländische Investoren, dass das neue Syrien ernsthaft daran interessiert ist, das Geschäftsumfeld zu vereinfachen und Investitionen zu schützen.
Die Ausrichtung auf die Nutzung von Trockenterminals und die Entwicklung von Transportmechanismen über den internationalen Flughafen Damaskus zeigt eine tiefere Vision. Syrien will nicht nur das wiederaufbauen, was der Krieg zerstört hat, sondern strebt an, ein integriertes Logistiksystem zu schaffen, das Meer, Land und Luft verbindet.
Im Hintergrund gibt es eine klare politische Botschaft. Die Wahl eines französischen Unternehmens für dieses riesige Projekt ist kein Zufall. Sie deutet auf eine syrische Tendenz hin, Brücken zu Europa wieder aufzubauen und die jahrelange amerikanische Blockade zu überwinden. Paris hat seinerseits in Syrien einen vielversprechenden Markt und die Möglichkeit gefunden, ihren wirtschaftlichen Einfluss in der Region zu stärken.
Das Projekt wird nicht ohne Herausforderungen sein. Der Hafen von Latakia benötigt mehr als nur einen neuen Kai. Die beschädigte Infrastruktur, finanzielle Einschränkungen und das rechtliche Umfeld, das noch entwickelt werden muss, sind alles Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg. Doch die Vereinbarung stellt ein starkes Signal dar, dass Syrien entschlossen ist, auf die Weltkarte des Handels zurückzukehren.
Die Botschaft, die Damaskus durch diese Vereinbarung sendet, ist klar: Wir sind bereit für eine Partnerschaft mit der Welt und glauben, dass unsere Wirtschaft in der Lage ist, die Auswirkungen des Krieges zu überwinden.
Die angekündigte Vereinbarung stellt mehr als nur einen Investitionsvertrag dar; sie deutet auf einen radikalen Wandel in der syrischen Wirtschaftspolitik hin.
Die zweite Phase des Projekts bedeutet nicht nur den Bau eines neuen Kais, sondern ist eine praktische Erklärung für die Rückkehr Syriens auf die internationale Seekarte. Die vereinbarte Summe - 230 Millionen Euro über 30 Jahre - ist nicht nur ein finanzieller Wert, sondern ein Vertrauensvotum für die Zukunft der syrischen Wirtschaft.
Bemerkenswert an der Vereinbarung sind die enthaltenen Klauseln. Die internationale Schiedsgerichtsbarkeit über die Internationale Handelskammer in London bietet nicht nur rechtlichen Schutz für die französische Investition, sondern sendet auch eine beruhigende Botschaft an ausländische Investoren, dass das neue Syrien ernsthaft daran interessiert ist, das Geschäftsumfeld zu vereinfachen und Investitionen zu schützen.
Die Ausrichtung auf die Nutzung von Trockenterminals und die Entwicklung von Transportmechanismen über den internationalen Flughafen Damaskus zeigt eine tiefere Vision. Syrien will nicht nur das wiederaufbauen, was der Krieg zerstört hat, sondern strebt an, ein integriertes Logistiksystem zu schaffen, das Meer, Land und Luft verbindet.
Im Hintergrund gibt es eine klare politische Botschaft. Die Wahl eines französischen Unternehmens für dieses riesige Projekt ist kein Zufall. Sie deutet auf eine syrische Tendenz hin, Brücken zu Europa wieder aufzubauen und die jahrelange amerikanische Blockade zu überwinden. Paris hat seinerseits in Syrien einen vielversprechenden Markt und die Möglichkeit gefunden, ihren wirtschaftlichen Einfluss in der Region zu stärken.
Das Projekt wird nicht ohne Herausforderungen sein. Der Hafen von Latakia benötigt mehr als nur einen neuen Kai. Die beschädigte Infrastruktur, finanzielle Einschränkungen und das rechtliche Umfeld, das noch entwickelt werden muss, sind alles Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg. Doch die Vereinbarung stellt ein starkes Signal dar, dass Syrien entschlossen ist, auf die Weltkarte des Handels zurückzukehren.
Die Botschaft, die Damaskus durch diese Vereinbarung sendet, ist klar: Wir sind bereit für eine Partnerschaft mit der Welt und glauben, dass unsere Wirtschaft in der Lage ist, die Auswirkungen des Krieges zu überwinden.