Washington bezweifelt die verbreitete Erzählung über den Beschuss einer Mädchenschule im Iran
March 10, 202660 AufrufeLesezeit: 1 Minuten

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US-Beamte haben erklärt, dass der Angriff auf eine Mädchenschule in der Stadt Minab im Süden des Iran nicht vom iranischen Militär durchgeführt wurde, während auf sozialen Medien Berichte kursieren, die behaupten, die iranischen Streitkräfte hätten die Schule bombardiert.
Laut Berichten von The Intercept, die sich auf aktuelle und frühere Beamte des Pentagon stützen, unterstützen die ersten Hinweise nicht die Behauptung, dass der Angriff mit einer von den iranischen Streitkräften oder einer der Stellungen der Revolutionsgarden abgefeuerten Rakete durchgeführt wurde.
Laut Berichten von The Intercept, die sich auf aktuelle und frühere Beamte des Pentagon stützen, unterstützen die ersten Hinweise nicht die Behauptung, dass der Angriff mit einer von den iranischen Streitkräften oder einer der Stellungen der Revolutionsgarden abgefeuerten Rakete durchgeführt wurde.
Verbreitung widersprüchlicher Berichte in sozialen Medien
Ein US-Beamter wies darauf hin, dass die Behauptung, der Iran sei für den Angriff verantwortlich, sich weit über soziale Medien verbreitet habe und dass einige Konten, die die Rückkehr des Monarchie-Systems im Land unterstützen, zur Verbreitung dieser Erzählung beigetragen hätten.
In diesem Zusammenhang berichtete das US-Zentralkommando, dass es eine Untersuchung des Vorfalls durchführt und es als "unangemessen" erachtet, derzeit detaillierte Kommentare zu dem Vorfall abzugeben, bis die Ergebnisse klar sind.
Iranische Vorwürfe gegen Washington und Tel Aviv
Die iranischen Behörden erklärten ihrerseits, dass ein US-israelischer Luftangriff eine Grundschule für Mädchen in Minab am 28. Februar getroffen habe, und bestätigten, dass der Angriff 165 Menschen, überwiegend Schülerinnen, sowie Eltern und Lehrer getötet habe, während etwa 95 weitere Personen verletzt wurden.