Vereinte Nationen: Vertreibung von 36.000 Palästinensern im Westjordanland weckt Bedenken über "ethnische Säuberung"

UN-Bericht beschuldigt Israel einer Politik der massenhaften Zwangsumsiedlung
Ein Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte weist darauf hin, dass diese Vorgänge eine "koordiniert Politik" widerspiegeln, die auf die massenhafte Zwangsumsiedlung der palästinensischen Bevölkerung abzielt, was ernsthafte Bedenken hinsichtlich einer "ethnischen Säuberung" aufwirft.
Antonio Guterres fordert Zurückhaltung und Einhaltung des Völkerrechts
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen verurteilte den Tod von Mitgliedern einer palästinensischen Familie, darunter Kinder, und forderte Israel auf, das Völkerrecht einzuhalten und tödliche Gewalt nur in extremen Fällen zum Schutz von Leben einzusetzen.
Zunahme von Angriffe durch Siedler und Verschlechterung der Sicherheitslage
Der Sprecher der Vereinten Nationen, Stefan Dujarric, erklärte, dass die Sicherheitslage im Westjordanland einen drastischen Rückgang erlebe, mit zunehmenden "fast täglichen" Angriffen von Siedlern, die gewalttätiger geworden sind und zu Toten, Verletzten und erheblichen Sachschäden geführt haben.
UN-Aufrufe zu sofortigen Maßnahmen und zum Schutz der Zivilbevölkerung
Die Vereinten Nationen forderten die israelische Regierung auf, konkrete Schritte zu unternehmen, um diese Verstöße zu stoppen, und bekräftigten ihre Verantwortung, die palästinensische Zivilbevölkerung zu schützen und transparente Ermittlungen durchzuführen sowie die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.