Trumps Gesandter sorgt für Kontroversen: Wird der Iran ausgeschlossen und Italien nimmt an der WM 2026 teil?

Trumps Gesandter sorgt für Kontroversen über die Möglichkeit, den Iran auszuschließen und Italien an der WM 2026 teilnehmen zu lassen
Paolo Zamboli, der Sondergesandte des US-Präsidenten Donald Trump, hat eine breite Kontroverse ausgelöst, nachdem er über die Möglichkeit sprach, dass die italienische Nationalmannschaft an der WM 2026 anstelle der iranischen Nationalmannschaft teilnehmen könnte, und betonte, dass diese Möglichkeit über 50 % liegen könnte.
Zamboli: Wahrscheinlichkeit über 50 % für Italiens Teilnahme statt Iran
Zamboli erklärte in Medieninterviews, dass es eine "Wahrscheinlichkeit von über 50 %" gebe, dass Italien an der WM 2026 teilnehmen könnte, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, anstelle des Iran.
Er fügte hinzu, dass die endgültige Entscheidung beim Präsidenten des Weltfußballverbands (FIFA) Gianni Infantino und dem US-Präsidenten Donald Trump liegt, ohne jedoch Trumps offizielle Position bisher zu klären.
Geplantes Treffen mit Infantino und umstrittene Aussagen
Zamboli erklärte in einem Interview in der Sendung "Politik im Fußball" über den italienischen Radiosender (RAI GR Parlamento), dass er Gianni Infantino am Wochenende in Miami im Rahmen des Formel-1-Rennens treffen werde.
Er bestätigte: "Die WM sollte nicht ohne Italien stattfinden, und die Entscheidung liegt jetzt bei Infantino und Trump."
Hintergrund der Idee und Verbindung zur politischen Situation und Visa
Zamboli, ein ehemaliger Modelagent, erklärte, dass er die Idee geäußert habe, nachdem er festgestellt hatte, dass die Teilnahme des Iran aufgrund des Krieges nicht gesichert sei.
Er sagte, er habe Infantino gefragt, ob Italien zurückkehren könne, und wies darauf hin, dass die Schwierigkeiten bei der Beantragung von Visa derzeit ein entscheidender Faktor sein könnten.
Er fügte hinzu: "Wir wollen keine Personen, die möglicherweise schlechte Taten in den USA begehen, und wenn unwillkommene Personen empfangen werden sollen, ist es besser, dass sie nicht kommen."
Trumps Haltung und Rubio sowie das Fehlen einer offiziellen Entscheidung
Zamboli erklärte, dass er nicht direkt mit Trump gesprochen habe, wies jedoch darauf hin, dass der US-Präsident seine Position noch nicht geklärt habe.
Er verwies auch auf Aussagen von Außenminister Marco Rubio, der betonte, dass unwillkommene Personen nicht in die USA gelassen werden sollten.
Spaltung innerhalb des italienischen Fußballumfelds
Der Bericht bestätigte, dass Zamboli auf Widerstand von mehreren Persönlichkeiten im italienischen Fußball stößt, die sich gegen die Idee aussprechen, dass Italien anstelle des Iran an dem Turnier teilnehmen sollte.
Es scheint, dass die Initiative innerhalb des italienischen Fußballs keinen offiziellen Rückhalt hat, da einige sie als unrealistischen Einzelversuch betrachten.
Zambolis Rolle und seine Versuche, Druck auf die FIFA auszuüben
Paolo Zamboli ist bekannt als Amerikaner italienischer Abstammung und ehemaliger Modelagent und bekleidet derzeit das Amt des Sondergesandten von Trump für globale Partnerschaften.
Er versucht allein, Druck auf den Weltfußballverband (FIFA) auszuüben, um Italien anstelle des Iran zur WM 2026 zuzulassen.
Situation der iranischen Nationalmannschaft bei der Auslosung der WM 2026
Laut der Auslosung befindet sich die iranische Nationalmannschaft in Gruppe sieben zusammen mit den Nationalmannschaften von Ägypten, Belgien und Neuseeland.
Die iranische Nationalmannschaft hat auch beantragt, ihre Spiele in Mexiko statt in den USA auszutragen, aber dieser Antrag wurde vom FIFA-Präsidenten Gianni Infantino abgelehnt.