Trump lehnt iranischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges angesichts steigender Spannungen ab

US-Beamter: Trump lehnt iranischen Vorschlag ab, da er das Nuklearprogramm nicht behandelt
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete von einem US-Beamten, dass Präsident Donald Trump mit dem neuen iranischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges unzufrieden ist, da dieser das iranische Nuklearprogramm nicht direkt anspricht.
Der Beamte fügte hinzu, dass Trump "diesen Vorschlag in seiner aktuellen Form nicht bevorzugt".
Details des iranischen Vorschlags: Verschiebung des Nuklearprogramms im Austausch für Regelungen im Hormus-Straße
Berichten zufolge bot der Iran an, die Diskussion über sein Nuklearprogramm auf eine spätere Phase zu verschieben, im Austausch für die Beendigung seiner Kontrolle über die Hormus-Straße, verbunden mit der Aufhebung der US-Sanktionen und dem Ende des Krieges.
Der Vorschlag sieht vor, die Verhandlungen über das Nuklearprogramm auf einen unbestimmten späteren Zeitpunkt zu verschieben, im Rahmen einer umfassenderen Einigung.
Washington: Vorschlag wird geprüft, bisher keine endgültige Zustimmung
US-Beamte erklärten, dass der iranische Vorschlag einer weiteren Bewertung und Prüfung bedarf, bevor eine endgültige Position dazu eingenommen wird.
In diesem Zusammenhang bestätigte die Sprecherin des Weißen Hauses, Caroline Levitt, dass das National Security Team am Montag ein Treffen abgehalten hat, um den Vorschlag zu diskutieren, sie gab jedoch keine weiteren Details über den Inhalt des Treffens oder den Umgang mit dem Angebot bekannt und wies darauf hin, dass Trump sich später mit dem Thema befassen wird.
Rubio: Verhinderung des iranischen Zugangs zu Nuklearwaffen ist das Hauptanliegen
Der US-Außenminister Marco Rubio sagte in einem Interview mit dem Sender "Fox News", dass das zentrale Anliegen in jeder Vereinbarung mit dem Iran darin besteht, ihn daran zu hindern, Nuklearwaffen zu besitzen.
Er betonte, dass jede Vereinbarung unbedingt sicherstellen muss, dass der Iran zu keinem Zeitpunkt in der Lage ist, Nuklearwaffen zu entwickeln.
Rubio fügte hinzu, dass es innerhalb der US-Regierung die Überzeugung gibt, dass der Iran in Zukunft versuchen könnte, Nuklearwaffen zu entwickeln, wenn das derzeitige Regime an der Macht bleibt, und bezeichnete diese Frage als "die grundlegende Herausforderung, mit der umgegangen werden muss".
Washingtons Haltung zu den Verhandlungen: Vorwürfe gegen Teheran, Zeit gewinnen zu wollen
Rubio wies darauf hin, dass die Iraner "geschickte Verhandler sind, die versuchen, Zeit zu gewinnen", und betonte, dass ihnen nicht erlaubt werden sollte, diese Phase ohne eine klare und verbindliche Vereinbarung zu überschreiten.
Er betonte, dass jede Vereinbarung vollständig verhindern sollte, was er als "drängenden Zugang zu Nuklearwaffen" bezeichnete.
Hintergrund des Vorschlags und Rolle der internationalen Vermittlung
Der iranische Vorschlag beinhaltete Berichten zufolge eine Vermittlung, die Pakistan den USA angeboten hat, jedoch scheinen die Chancen, dass er US-Unterstützung erhält, begrenzt zu sein, da die Trump-Administration an einem umfassenden Rahmen festhält, der nicht auf Teilaspekte beschränkt ist.
Der Bericht stellte auch fest, dass Trump auf eine umfassendere Vereinbarung abzielt, die das iranische Nuklearprogramm sowie andere regionale Fragen, einschließlich der Hormus-Straße, umfasst, mit dem Ziel, einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen.
Zusammenfassung der US-amerikanischen und iranischen Position
Die Differenzen zwischen Washington und Teheran über die Prioritäten einer möglichen Vereinbarung bestehen weiterhin, da die USA darauf bestehen, das Nuklearprogramm direkt zu behandeln, während der Iran versucht, es mit umfassenderen Vereinbarungen über Sanktionen und regionale Gleichgewichte zu verknüpfen, was die Verhandlungen in eine komplexe und bisher unklare Phase führt.