Die Website Daily Beast hat enthüllt, dass der US-Präsident Donald Trump plant, während seiner bevorstehenden Teilnahme am Dinner der White House Correspondents' Association scharfe Kritik an den Medien zu üben.
Die erwartete Rede kommt im Kontext zunehmender Spannungen, insbesondere
aufgrund der Berichterstattung über den Krieg mit dem Iran, die Trump als gegen ihn gerichtet empfindet.
Frühe Abreise zeigt Besorgnis über peinliche Momente
Der Plan endet nicht mit dem Angriff, da Leaks darauf hindeuten, dass Trump beabsichtigt, die Veranstaltung frühzeitig zu verlassen.
Dieser ungewöhnliche Schritt zielt laut dem Bericht darauf ab, Abschnitte zu vermeiden, die direkte Kritik oder Spott über seine Person und seine Verwaltung enthalten könnten.
Journalisten-Auszeichnung bringt Epstein-Affäre zurück ins Rampenlicht
Die Situation wird sensibler mit der Entscheidung der Wall Street Journal, eine Auszeichnung für eine Untersuchung zu verleihen, die eine angebliche Beziehung zwischen Trump und dem Geschäftsmann Jeffrey Epstein behandelt.
Der Bericht verwies auf eine umstrittene Nachricht aus dem Jahr 2003, was Trump entschieden bestritt.
Gerichtliche Ablehnung kompliziert Trumps mediale Lage
Parallel dazu wies die Justiz die Verleumdungsklage ab, die Trump gegen die Zeitung eingereicht hatte, in der er eine hohe Entschädigung forderte.
Diese Entwicklung brachte den Fall zurück ins Rampenlicht, was die Peinlichkeit seines Auftritts bei einem Event, das die wichtigsten Medieninstitutionen versammelt, erhöht.
Ursprünge der Spannungen gehen auf Obamas berühmte Spötteleien zurück
Die Geschichte der angespannten Beziehung zwischen Trump und den Medien ist nicht neu, sie reicht bis ins Jahr 2011 zurück, als er während derselben Veranstaltung öffentlich von Barack Obama verspottet wurde.
Seitdem hat sich die Beziehung zu einem offenen Konflikt gewandelt, der sich sogar auf die Art der Veranstaltung in diesem Jahr ausgewirkt hat.