Der Militärrat in Mali hat die Kontrolle über die Situation im Land erklärt, nach einer Welle bewaffneter Angriffe, die strategische Standorte ins Visier nahmen und Dutzende von Toten unter Zivilisten und Militärs forderten.
Guaita bestätigt die Wiederherstellung der Kontrolle über die Situation in Mali
Der Präsident des Militärrats in Mali, Assimi Guaita, bestätigte, dass die Streitkräfte die Kontrolle über verschiedene Regionen des Landes wiederherstellen konnten.
Dies geschah nach einer beispiellosen Reihe bewaffneter Angriffe, die in den letzten Tagen Sicherheits- und lebenswichtige Standorte ins Visier nahmen.
Strenge Sicherheitsmaßnahmen und fortlaufende Durchsuchungsoperationen
Guaita erklärte in einer Fernsehansprache, dass die Sicherheitsmaßnahmen erheblich verstärkt wurden und dass die Situation unter Kontrolle sei.
Er fügte hinzu, dass die Durchsuchungsoperationen, die Informationssammlung und die Sicherung der Gebiete weiterhin im Gange sind, um die Stabilität der Situation zu gewährleisten.
Blutige bewaffnete Angriffe im Norden Malis
Im Norden Malis kam es seit Samstag zu einer gefährlichen militärischen Eskalation, bei der bewaffnete Gruppen koordinierte Angriffe durchführten.
Berichten zufolge sind diese Gruppen mit Al-Qaida und bewaffneten Bewegungen der Tuareg verbunden.
Der Verteidigungsminister getötet und die Zahl der Opfer steigt
Die malische Regierung gab bekannt, dass der Verteidigungsminister bei einem Angriff auf seinen Wohnsitz in der Region Kati getötet wurde.
Die Zahl der Opfer ist auf 23 gestiegen, darunter Zivilisten und Militärs, infolge der letzten Angriffswelle.
Aufrufe zur Einheit inmitten von Instabilität
Der Militärrat forderte die Bürger auf, sich nicht in Spaltung oder Chaos ziehen zu lassen, angesichts der sensiblen Sicherheitslage im Land.
Die Behörden setzen ihre Bemühungen fort, die Stabilität wiederherzustellen und einen weiteren Rückgang der Sicherheitslage zu verhindern.